Autobahnlärm und Brückenballons
Die Bürgerinitiative gegen
die Würzburger Autobahnwestumgehung lädt zusammen mit Akan e.V.
zu einer Kundgebung mit Autobahnspektakel bei Stetten ein. Mit dabei auch
unser Videoprojekt
Westnix
!
Akustisch und optisch wollen wir die Existenz einer Autobahn simulieren,
indem wir das Werntal von der Höhe her beschallen und etwas wernabwärts
von Stetten aus mit hochschwebenden Ballons die Höhe einer Autobahnbrücke
andeuten. |
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Wann und wo?
Samstag, 20. Juli 02
11.00 - 18.00 Uhr
Brücken- und Trassensimulierung durch Ballons
ca. 1km wernabwärts von Stetten aus
Sonntag, 21. Juli 02
10.00 - 19.00 Uhr
Wieder Ballons an gleicher Stelle
15.45 Uhr
Autobahnlärm vom Stettener Stein mit PA-Anlage
16.15 Uhr
Autobahnlärm vom Münzberg (nördlich von Stetten) aus
Danach Kundgebung in der Nähe des Grillplatzes
auf dem Münzberg
Redner:
Sebastian Schönauer‚
(2. Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern)
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Würzburger Autobahnwestumgehung -
ein Segen für die Region ?
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Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Werntales,
in den letzten Wochen hat das Thema Westspange in Medien und Politik
neue Aktualität erfahren. Für und Wieder geistern durch die Bevölkerung,
vieles ist unklar. Deshalb hier die wichtigsten Punkte:
Die Bedürfnisse der Anwohner der B26 in den Werntalgemeinden:
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Weniger Durchgangsverkehr durch die Ortschaften und somit weniger Lärmbelästigung
und weniger Gefahrenpotential für die Kinder
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Bessere Erschließung des Landkreises Mainspessart für Gewerbe
verschiedener Art
Die Interessen seitens des Bundes:
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Im Bundesverkehrsministerium wird in europäischen Dimensionen gedacht.
Im Zuge der EU-Osterweiterung wird mit mehr Schwerlastverkehr vom Osten
in den Westen Europas gerechnet, weshalb ein umfangreiches Fernstraßennetz
dringend vorbereitet werden muß.
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In diesem Autobahnnetz ist die Westspange als scheinbar unverzichtbarer
Bestandteil einer Diagonalverbindung durch Deutschland von Berlin nach
Stuttgart vorgesehen.
Die Westspange als Lösung für beide (regionale und europäische)
Interessen?
Allzu gerne wird behauptet, dass eine Autobahn die ersehnte Reduzierung
des Durchgangsverkehrs und ein massenhafte Ansiedlung von Gewerben mit
sich bringt. Doch zeigt die Erfahrung das Gegenteil:
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Wegen der seltenen Auffahrten ist die Benutzung der Autobahn in der engeren
Region, ob privat oder gewerblich, äußerst umständlich
und nicht sinnvoll.
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Wenn es auf der Autobahn zu Staus kommt, weichen viele (besonders auch
Lkws!) auf die Straßen aus und belästigen somit wieder die Ortschaften.
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Der Autobahnlärm stellt eine hohe Belästigung dar, die Trasse
als solche verbraucht viele Quadratkilometer an Landschaft und dient nur
dem Fernverkehr, der durch unser Gebiet nur durchfließt, der Zubringerverkehr
zu den Autobahnauffahrten wird sich vermehrt durch die Straßen und
somit durch unsere Ortschaften quälen.
Die Lösungen:
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B26 als großräumige Umgehungsstraße der Werntalgemeinden‚
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nur als Bundesstraße von Arnstein nach Lohr. Das wäre
eine Entwicklungsachse, die dem Landkreis etwas brächte und
nicht den Durchgangsverkehr anzieht.
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Sechsspuriger Ausbau der A7 und A3 im Großraum Würzburg
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Keine weitere Ausdehnung des Lkw-Verkehrs und die Verlagerung der Warentransporte
auf die Schiene
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Vermarktung und Konsum von Produkten (Bier und Wein, aber auch Obst, Gemüse
und Milchprodukte sind da gute Beispiele) aus der Region!
Noch ist nichts entschieden, und noch können Meinungen sich ändern
und politische Entscheidungen in bestimmte Richtungen voran getrieben werden.
Es würde uns sehr freuen, wenn auch Sie Überzeugungsarbeit in
ihrem Umfeld leisten würden und die Nachteile der Westspange deutlich
machen.
Ihre Bürgerinitiative gegen die Würzburger Autobahnwestumgehung
V.i.S.d.P.: Johannes Wohlfahrt, Untere Hauptstr. 37, 97291 Thüngersheim