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Deutscher Amateur-Radio-Club e. V.
Bundesverband für den Amateurfunkdienst in Deutschland
Ortsverband Würzburg
B18
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Amateurfunk ist mehr...
INHALT:
Gesetzlich anerkannt
Internationaler Funkdienst
Kommunikation über alle Grenzen hinweg
Weltweiter Austausch von QSL-Karten
Humanitäre Hilfeleistung über Funk
Amateurfunk ermöglicht den Selbstbau von Funkanlagen
Wissenschaftliche Experimente
Nutzung moderner Technik
Funkbetrieb über Satellit
Wie wird man Funkamateur?
Die Technik hat in allen Bereichen
unseres Lebens in solch einem Maße Eingang gefunden, daß wir
ohne sie nur schlecht zurechtkämen. Dieser Entwicklung verdanken wir
u. a. die in den letzten Jahren populär gewordenen Freizeitbeschäftigung
des Amateurfunks. Die Möglichkeit, drahtlos mit anderen Menschen zu
sprechen, gibt es schon lange.
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- Gesetzlich anerkannt
- Der Amateurfunk ist international
geregelt und in der VO-Funk (Vollzugsordnung-Funk) und im Gesetz über
den Amateurfunk eindeutig definiert. Er ist ein Funkdienst, der anerkannt
neben anderen Funkdiensten steht. Ebenso wie beispielsweise der Seefunk-
oder der Flugfunkdienst unterliegt er besonderen Bedingungen und erfährt
gleichermaßen den Schutz des ihm zugeteilten Frequenzraumes.
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- Internationaler
Funkdienst
- Der Amateurfunk ist ein wirklich völkerverbindender
Funkdienst, er kennt keine Ländergrenzen und überwindet alle
Hemmnisse, die sich aus Unterschieden der Rasse, des Standes und der politischen
Weltanschauung ergeben könnten - eben weil diese Dinge keine Dikussionsthemen
für Funkamateure sind.
- Millionen von Funkamateuren der
ganzen Welt haben sich zur Verteidigung ihrer Interessen zusammengeschlossen.
Um Jahre 1925 gründeten Vertreter aus 9 Ländern die Internationale
Amateur Radio Union (IARU), die nach ihren heutigen Statuten Dachverband
von 140 nationalen Vereinigungen der Funkamateure ist. Die IARU wiederum
hat Beobachterstatus mit beratender Funktion bei der ITU, einer Unterorganisation
der UNO, die in regelmäßigen Sitzengen die Frequenzbereiche
der einzelnen Funkdienste weltweit festlegt. Der IARU gehört auch
der Deutsche Amateur-Radio-Club e. V. (DARC) als Interessenverband der
Funkamateure in der Bundesrepublik Deutschland an.
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- Kommunikation über alle Grenzen hinweg
- Dem Amateurfunkdienst sind international
diverse Frequenzbereiche zugewiesen, innerhalb derer die Sende- und Empfangsfrequenzen
frei gewählt werden dürfen. Es sind dies auf Kurzwelle neun Bänder
zwischen 1,8 und 30 MHz. Darüber hinaus dürfen lizenzierte Funkamateure
auch noch auf dem 2-m-Band, dem 70-cm-Band und auf wesentlich "höheren"
UHF- und SHF-Bändern ihre "Versuchssendungen" mit zum Teil
selbstgebauten Sende- und Empfängergeräten durchführen.
Die Sendeleistung der verwendeten Geräte ist durch nationale Bestimmungen
festgelegt, sie darf je nach der Lizenzklasse bis zu 1000 Watt betragen.
Durch die Möglichkeit außer der Telefonie (Sprechfunk) auch
Verbindungen in Telegrafie (Morsen) und Funkfernschreiben zu tätigen,
sind weltweite Kontakte die Regel. Außerdem dürfen lizenzierte
Funkamateure auch Fernsehversuchssendungen (ATV und SSTV) ausstrahlen.
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- Weltweiter Austausch von QSL-Karten
- Viele Funkamateure legen den Schwerpunkt
ihrer Bemühungen auf die Kontaktaufnahme mit möglichst weit entfernten
Stationen und sammeln mit Begeisterung QSL-Karten, also Funkkontaktbestätigungen
von Funkamateuren aus aller Herren Länder. Karten vom Polarkreis etwa
oder aus Tahiti sind Erfolge, auf die sie stolz verweisen.
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- Humanitäre Hilfeleistung über Funk
- Der Deutsche Amateur-Radio-Club e.
V. (DARC) hat mit fast allen Bundesländern in der Bundesrepublik Deutschland
Vereinbarungen über die Mitwirkung lizenzierter Funkamateur bei Katastrophen
getroffen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben immer wieder gezeigt,
wie wichtig es ist, schnell zu helfen.
- Immer wieder hört man von humanitären
Hilfeleistungen durch Funkamateure. So auch bei Erdbeben und bei Schneekatastrophen.
Stets waren es Funkamateure, die mit ihren jederzeit betriebsbereiten Geräten
die ersten Funkverbindungen herstellten und das z. T. zerstörte öffentliche
Fernsprechnetz ersetzten.
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- Amateurfunk ermöglicht den Selbstbau von Funkanlagen
- Das Hauptziel der Funkamateure ist
das Erlangen besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten, nicht zuletzt
auch bei der Entwicklung, Konstruktion und Erprobung von entsprechenden
Geräten. Sie dürfen mit Eigenbaugeräten arbeiten, im Gegensatz
zu CB-Funkern, die nur typengerechte Geräte mit BAPT-Zulassung verwenden
dürfen.
- Wesentliche Voraussetzungen für
den Amateurfunk ist, daß dieser nur aus persönlicher Neigung
und ohne Verfolgung wirtschaftlicher oder politischer Interessen ausgeübt
wird. Eine kommerzielle Nutzung ist deshalb, im Gegensatz zum CB-Funk,
in jedem Fall ausgeschlossen.
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- Wissenschaftliche
Experimente
- Große Verdienste haben sich
Funkamateure auch bei der Erforschung der Ausbreitungsbedingungen elektromagnetischer
Wellen erworben. Viele Neuentwicklungen wären ohne ihre Pionierleistungen
nicht möglich gewesen.
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- Nutzung moderner
Technik
- Nach dem Morsen und Funksprechen haben
auch andere Betriebsarten Einzug in den Amateurfunk gehalten. Funkfernschreiben,
die Übertragung stehender und beweglicher Bilder und Funkverbindungen
über Amateurfunksatelliten sind im Amateurfunkdienst seit einigen
Jahren selbstverständliche Betriebsarten. Viele Betriebsarten werden
inzwischen auch vom Personalcomputern gesteuert bzw. unterstützt.
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- Funkbetrieb
über Satellit
- Auch des modernsten Mittels der weltweiten
Nachrichtenübermittlung haben sich die Funkamateure angenommen. Der
Bau von Amateurfunk-Satelliten, genannt OSCAR ( Orbital Satellite Carrying
Amateur Radio), erfolgt in Gemeinschaftsarbeit zwischen Funkamateuren aus
verschiedenen Ländern, um ein Objekt in der Größe eines
Nachrichtensatelliten in das Weltall zu befördern. Die Funkamateure
dürfen übrigens für sich in Anspruch nehmen, den ersten
aktiven Satelliten in Betrieb genommen zu haben. Er wurde im März
1965, einen Monat vor dem ersten kommerziellen Fernmeldesatelliten, in
eine Umlaufbahn gebracht.
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- Wie wird man Funkamateur?
- Zu Beginn der Amateurfunktätigkeit
steht das Hören auf den Kurz- und Ultrakurzwellen ganz im Vordergrund.
Bevor Sie auf die Taste drücken oder ins Mikrofon sprechen dürfen,
müssen Sie eine Prüfung beim Bundesamt für Post und Telekommunikation
(BAPT) ablegen. Nach Bestehen der Prüfung wird Ihnen ein Rufzeichen
zugeteilt und die Amateurfunklizenz ausgehändigt.
- Jedes Mitglied im DARC e. V. kann
mit einer eigenen QSL-Karte an der QSL-Kartenvermittlung teilnehmen. Mit
den Bestätigungskarten der Funkamateure aus aller Welt können
dann viele Diplome erworben werden.
Diese interessante und faszinierende
Freizeitgestaltung steht jedem offen. Der Deutsche Amateur-Radio-Club e.
V. weist den Weg dorthin, den Weg zum Amateurfunk, die Brücke zu einer
Welt ohne trennende Grenzen. Der DARC e. V. unterhält rund 1.150 Ortsverbände
in 25 Distrikten. Hier werden regelmäßig Lehrgänge zur
Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung angeboten.
Informationen laut Merkblätter des DARC e.V. Baunatal
Kontaktadresse für nähere
Informationen und Terminauskünfte:
0931 / 61950018
E-Mail: b18 @ gmx.de