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Deutscher Amateur-Radio-Club e. V.
Bundesverband für den Amateurfunkdienst in Deutschland
Ortsverband Würzburg
B18
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Wege zum Amateurfunk
Entdeckung der Kurzwelle
Der Kurzwellenhörer
Funkamateure im KW-Radio
BFO und SSB
Übertragung von Bild und Schrift
Selber senden? Jedermannfunk
CB-Funk und seine Grenzen
Kein Basteln, Selbstbau oder Umbau bei CB
Amateurfunk macht´s möglich
Die Hürde Amateurfunkprüfung
Amateurfunklizenz - was bedeutet das?
Vorbereitung auf die Prüfung
Lizenzkurse
Literatur und Arbeitsmittel für Lizenzkurse
Kontakt
Entdeckung der Kurzwelle
Auch im Zeitalter des Satellitenfunks hat das Kurzwellenhören nichts von seiner Faszination verloren. Funkamateure entdecken bei ihren technischen Versuchen mit dem neuen Medium Funk zu Beginn dieses Jahrhunderts die we
ltumspannenden Reichweiten der Funkwellen zwischen 160 m und 10 m Wellenlänge. In den 20er und 30er Jahren zogen die nationalen Rundfunkdienste nach und errichteten wegen der globalen Reichweiten ihren Auslandsrundfunk auf der Kurzwelle.
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Der Kurzwellenhörer
Jeder Rundfunkempfänger mit Kurzwellenteil vermittelt seitdem das aufregende Abenteuer des weltweiten Abhörens der Auslandssendungen. Passionierte Kurzwellenhörer - Short Wave Listeners ode
r SWLs genannt - schicken Empfangsberichte an die Rundfunkstationen und erhalten dafür bunte Bestätigungskarten aus allen Erdteilen, sogenannte QSL-Karten, die sie sammeln.
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Funkamateure im KW-Radio
Auch die Funkamateure waren bis in die 50er Jahre mit normalen Rundfunkempfängern neben den Rundfunksendern im 40-m- und 20-m-Band zu hören. Auch sie bestätigen Empfangsberichte mit individuellen QSL-Karten, we
nn man als SWL seine Hörberichte an sie schickt oder über den Vermittlungsdienst des Deutschen Amateur-Radio-Clubs an die Amateurfunkstationen versenden läßt.
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BFO und SSB
Heute kann man die Funkamateure nicht mehr so ohne weiteres mit einem einfachen Rundfunkgerät empfangen. Funkamateure benutzen nämlich im Kurzwellenbereich ein anderes Übertragungsverfahren als die
Rundfunksender: ein Verfahren, das bei gleicher Reichweite Energie spart und eine geringere Bandbreite für den Übertragungskanal benötigt, so daß mehr Stationen in die schmalen Amateurfunkbänder passen.
Um mit einem handelsüblichen Weltempfänger Amateurfunkstationen zu empfangen, muß das Gerät über einem zusätzlichen Oszillator verfügen - dem zuschaltbaren BFO - oder mit Synchrondemodulato
r ausgestattet sein. Beide ermöglichen bei Kurzwellenempfang wahlweise dem Empfang des oberen oder unteren Seitenbandes und machen die Aussendungen der Funkamateure wieder hörbar. Man nennt diese Sende- und Empfangsart "SSB", single side band, das englische Kürzel für Einseitenband.
Wer sich als Kurzwellenhörer am Amateurfunk beteiligen möchte, muß sich bei der Auswahl seines Empfängers also gut beraten lassen. Dann aber kann er Tag und Nacht auf den klassischen Amateurfunkbände
rn (80 m, 40 m, 30 m, 20 m, 18 m, 15 m, 12 m und 10 m) den Funksprechverkehr der Funkamateure abhören.
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Übertragung von Bild und Schrift
Auf den dem Amateurfunkdienst zugewiesenen Bändern (30-m-, 18-m-, 12-m-Band) wird überwiegend Telegrafieverkehr mit Morsezeichen gemacht. Doch auch die Übertragung von Bildern und Texten per Funk
(Funkfernschreiben oder RTTY - radio-teletype-, Bildübertragung als Fax und SSTV - slow scan television-) sind
hier zu finden. Diese Betriebsarten machen Zusatzgeräte erforderlich, um die Übertragung lesbar zu machen. Im Zeitalter des Personal Computers gibt es aber verschiedene Softwarepakete, die diese Entschlüsselung vornehmen.
Hier bietet sich dem neugierigen Zuhörer/Zuschauer ein faszinierendes Betätigungsfeld, in dem er sich auch ohne Lizenz betätigen kann, denn alle Amateurfunksendungen sind "CQ", d.h. Sendungen "An Alle".
Sie dürfen wie Rundfunksendungen von jedermann empfangen werden.
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Selber senden? Jedermannfunk
Selber senden auf der kurzen Welle, das geht mit Amateurfunklizenz, aber auch ohne Lizenz.
Letzteres natürlich nur im CB-Funk auf dem Citizen Band, als "Bürgerfunk" oder
"Jedermannfunk" zu übersetzten. Im Amtsdeutsch wird es ganz korrekt als
"Privater Nahbereichsfunk mit Sprechanlagen kleiner Leistung" bezeichnet.
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CB-Funk und seine Grenzen
Wer sich als CB-Funker im 27-MHz-Band versucht hat, kennt die besondere Faszination, die davon ausgeht,
daß man nach einem allgemeinen Anruf mit einem bisher unbekannten Partner ins Gespräch kommt, oder
sich in regelmäßigen Runden mit Gleichgesinnten trifft. Er lernt aber auch bald die Begrenzungen des
Nahbereichsfunks kleiner Leistung kennen: in einer Großstadt reicht es kaum bis zum anderen Ende. Selbst auf
dem freien Lande ist die Reichweite auf 30-40 km begrenzt. Und da sich jedermann auch ohne die geringsten Vorkenntnisse
hier betätigen darf, geht der Funkverkehr auch manchmal drunter und drüber. Ohne eine disziplinierte
Betriebstechnik ist aber ein geordnetes Nebeneinander vieler Stationen im gleichen Kanal nicht möglich.
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Kein Basteln, Selbstbau oder Umbau
CB-Funkgeräte sind zwar für jedermann zu kaufen und dürfen ohne Anmeldung betrieben werden. Sie unterliegen aber auch erheblichen Einschränkungen; denn sie müssen postzugelassen sein, sind in der Sendeleistung
auf 4 Watt beschränkt, auf nur wenigen Kanälen betriebsbereit, und man darf sie baulich nicht verändern. Selbstbau und Umbau von Geräten mit Amateurfunkfrequenzen ist nur den geprüften Funkamateuren gestattet.
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Amateurfunk macht´s möglich
Und so schaut denn manch CB-Funkbegeisterter bald neidisch auf die lizenzierten Funkamateure und ihre Privilegien:
höhere Sendeleistung bis 1000 Watt, Benutzung von Bandsegmenten über den ganzen KW-Bereich von 160 m
Wellenlänge bis zu 10 m, Betrieb von selbstgebauten oder umgebauten Geräten, ohne daß eine
Postzulassung erforderlich ist, vielfältige Betriebsarten von Sprechfunk über Morsen bis zu Bild- und
Datenfunkverkehr, Funkverkehr über eigene Amateurfunksatellieten, Experimentiermöglichkeiten auf dem höheren Frequenzen im VHF-, UHF und SHF-Bereich.
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Die Hürde Amateurfunkprüfung
Nun, vor einen solchen Himmel haben die Götter den Schweiß einer Lizenzprüfung gesetzt. Diese
"fachliche Prüfung für Funkamateure" muß der am Amateurfunk Interessierte vor einer
Prüfungskommission der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) ablegen.
Nach dieser Prüfung wird ihm ein offizielles, international registriertes, Rufzeichen zugeteilt und die Lizenzurkunde ausgehändigt. Dann gehört er zu den über 74000 Amateurfunkstellen in der Bundesrepublik und kann
mit den über 2,6 Millionen Funkamateuren aller Länder Kontakt aufnehmen.
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Amateurfunklizenz - was bedeutet das?
Internationale Vorschriften
Der Amateurfunkdienst ist ein international anerkannter Funkdienst technisch-experimenteller Art, der von technisch interessierten Laien- eben "Amateuren" - ausgeübt wird. Nach der "Vollzugsordnung für den Funkdienst als Anhang zum Internationalen Fernmeldevertrag", der "VO Funk" können die nationalen fernmeldebehörden Amateurfunklizenzen an Einzelpersonen vergeben, wenn diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So ist
der Amateurfunk weltweit geregelt.
Morsekenntnis für Kurzwellenfunk
Für die höchste Lizenzklasse schreibt die VO Funk beispielsweise vor: "Jede Person, die für die Bedienung der Geräte einer Amateurfunkstelle eine Genehmigung erhalten möchte, muß die Fertigkeit fehlerfreier Handabgabe und fehlerfreier Höraufnahme von Texten in Morseschrift nachweisen. Die betreffenden Verwaltungen können jedoch auf die Anwendung dieser Bestimmungen bei Funkstellen verzichten, die ausschließlich Frequenzen
oberhalb 30 MHz benutzen".
Lizenzklassen
So gibt es in den meisten Ländern mindestens zwei Lizenzklassen: Klasse 1 für alle Amateurfunkbänder einschließlich der Kurzwellenbereiche und Klasse 2 nur für UKW und höhere Frequenzbereiche.
Für diese Klasse muß man keine Kenntnisse der Morseschrift nachweisen. In der Bundesrepublik gibt es drei Lizenzklassen, die Klassen A, B und C. Die Klasse B ist die große Lizenz, in der man mit der maximalzugelassenen Sendeleistung von 1000 Watt auf allen Amateurfunkbändern senden darf. Die Klasse A ist die kleine Kurzwellenlizenz. Mit ihr darf man im Kurzwellenbereich nur auf ausgewählten Bandsegmenten und mit verminderter Leistung senden. Die Klasse C erlaubt nur das Senden mit verringerter Leistung auf allen UKW- und höherfrequenten Amateurfunkbändern.
Prüfungsanforderungen
Für alle drei Lizenzklassen muß man in der Lizenzklassenprüfung Kenntnisse der Elektronik, der Hochfrequenztechnik bei Sendern und Empfängern der Antennentechnik, der Wellenausbreitung u. ä. nachweisen. Ferner werden Kenntnisse der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften (VO Funk, Amateurfunkgesetz mit Durchführungsverordnungen usw.) und Nachweis "Betrieblicher Kenntnisse" verlangt (internationale Abkürzungen, Kenntnis der Frequenz-Zuweisungen und Bandgrenzen, Abwicklung des Funkverkehrs usw.). Die Anforderungen im Prüfungsteil Technik sind am höchsten für die Klasse B und am niedrigsten für die Klasse C. In den Prüfungsteilen "Betriebliche Kenntnisse" und "Kenntnisse von Vorschriften" sind die Anforderungen für alle Klassen gleich. Für die B- und A-Lizenz kommt zusätzlich die Morseprüfung dazu (Tempo 60 bzw. Tempo 30 Buchstaben/Minute).
Gesetzliche Grundlagen
In der Bundesrepublik wurde der Amateurfunk mit dem "Gesetz über den Amateurfunk vom 14. März 1949" legalisiert und durch die "Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über den Amateurfunk " näher bestimmt. Die zur Zeit gültige Durchführungsverordnung DV-AFuG wurde zuletzt 1985 überarbeitet. Sie wird im Augenblick erneut überarbeitet.
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Vorbereitung auf die Prüfung
Zwei wichtig Drucksachen
Zwei Drucksachen vom BAPT sind die wichtigsten Unterlagen für den Interessenten, der sich auf die Lizenzprüfung vorbereiten will: die Broschüre "Bestimmungen über den Amateurfunkdienst" und die Brosc
hüre " Fragen und Antworten zur fachlichen Prüfung für Funkamateure", die von den BAPT Außenstellen gegen eine Schutzgebühr erhältlich sind. Die erste Schrift enthält die gesetzlichen Bestimmungen und Verwaltungsvorschriften, die man als Funkamateur kennen muß; die zweite Schrift enthält in Fragen und Musterantworten den gesamten Prüfungsstoff. Dieser ist zwischenzeitlich als Multimedia-Lernprogramm auf Diskette unter der Bezeichnung "WDARC" beim DARC Verlag erhältlich. Aus dem Fragen und Antworten-Katalog stellen die örtlichen Prüfungskommissionen die Prüfungsfragen zusammen.
Betriebliche Kenntnisse
Hierzu gehören z.B. die Kenntnisse der Landeskenner, das sind die international vereinbarten Buchstaben/Ziffern-Kombinationen, mit denen jedes Rufzeichen einer Funkstation beginnt. Für Deutschland sind dies z.B. DL, für Großbritannien G, Frankreich F, für die Niederlande PA usw. Wer als Kurzwellenhörer aktiv war, hat viele der geforderten Landeskenner schon nebenher gelernt; der völlige Neuling muß hier viele "Vokabeln" ler
nen.
Technische Kenntnisse
Dieses Prüfungsgebiet ist für die meisten das schwierigste, weil man hier mit dem Auswendiglernen nicht weiterkommt, sondern physikalische Zusammenhänge - z.B. elektromagnetische Schwingungen - und technische
Abläufe - z.B. das Blockschaltbild eines Sende-Empfängers und die Funktion einzelner Stufen verstanden haben muß. Auch Fachrechnen ist gefragt.
Gut dran ist, wer entsprechende Kenntnisse schon in seiner beruflichen Ausbildung erworben hat. Aber es gibt viele hilfsbereite Funkamateure, die dem technischen Laien und Anfänger gerne hilfreich zu Seite stehen. Und es gibt Lehrbücher zum Amateurfunk. Man kann sich mit diesen Hilfen durchaus im Selbststudium auf die Prüfung vorbereiten, aber das ist nicht der Regelfall. Amateurfunkkurse werden zahlreich angeboten. Man sollte davon Gebrauch machen, denn in der Gr
uppe lernt man besser!
Kenntnisse von Vorschriften
Auch hier ist mehr als nur Auswendiglernen der Vorschriften gefragt: es geht um den Sinn und Zweck der einschlägigen Bestimmungen. Welche Auflagen und Bestimmungen muß er einhalten?
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Lizenzkurse
Es gibt viele Arten von Amateurfunkkursen. Es gibt private Kurse, öffentliche Kurse, Angebote kommerzieller Art.
Kurse in Ortsverbänden des DARC
In der Bundesrepublik gibt es ca. 1150 Ortsverbände des Deutschen Amateur-Radio-Clubs. Hier werden bei Bedarf
für die Clubmitglieder und solche, die es werden wollen, Amateurfunklehrgänge in kleinen Gruppen an
geboten, die wöchentlich ein- bis zweimal über ein halbes oder dreiviertel Jahr stattfinden. Danach kann man sich zur Prüfung anmelden.
Überregionale Lizenzkurse des Ausbildungsreferats des DARC e.V.
Auf Länderebene werden jährlich mehrere Kompaktkurse angeboten, in denen man in seinem Urlaub in drei Wochen intensiver Schulung buchstäblich von morgens bis abends auf die Prüfung vorbereitet wird. Die Prüfungskommisssion kommt am Ende eines solchen Kurses in Haus, und der ganze Kurs macht seine Prüfung. Viele Funkfreundschaften unter den Teilnehmern eines solchen Kurses sind als Nebenergebnis zur Lizenzurkunde schon dabei herausgekommen.
Wann und wo solche Kurse in den Ortsverbänden stattfinden, und wie man sich zu den Kompaktkursen anmelden kann, darüber gibt die Geschäftsstelle des DARC e.V. Auskunft:
Deutscher Amateur-Radio-Club e. V.,
Lindenallee 6,
34225 Baunatal, Tel: (0561) 94 98 80.
Kurse an Volkshochschulen
Auch die Volkshochschulen bieten regelmäßig Amateurfunkkurse an, die meist zwei bis drei Trimester dauern und für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten werden. Sie vermitteln zumeist die technischen Kenntnisse aber auch die betrieblichen Kenntnisse und Kenntnisse der Vorschriften, und für die Interessenten an einer A- oder B-Lizenz bieten sie auch Morsekurse an.
Fernkurse
Es werden auch Fernkurse angeboten. Interessant für jene, die aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig an Kursen teilnehmen können. Informationen erteilt einmal das "Institut für Fernunterricht, Rolf Fr. Weber-Verlag, Postfach 21 61, 26192 Großenkneten" und die "Dr. Ing. Christiani GmbH, Technisches Lehrinstitut und Verlag, Rostfach 35 00, 78462 Konstanz".
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Literatur und Arbeitsmittel für Lizenzkurse
- Auf zwei wichtige Informationsquellen wurde bereits hingewiesen: auf die "Bestimmungen über den Amateurfunkdienst und den Fragebogen "Fragen und Antworten zur fachlichen Prüfung für Funkamateure"
.
- Die wichtigste Unterlage ist der Fragenkatalog (1). Alle Fragen, die bei Amateurfunkprüfungen gestellt werden, sind Stichproben aus diesem Fragen- und Antwortenkatalog. Dieser Prüfungsstoff ist zwischenzeitlich als
Multimedia-Lernprogramm auf Diskette vom DARC-Verlag unter der Bezeichnung "WDARC" erhältlich.
- Einige Lehrbücher sollen noch kurz vorgestellt werden. Das Buch von Cuno (2), eignet sich gut für das Selbststudium, wenn die Teilnehmer einige Vorkenntnisse in Technik haben. Es ist das preiswerteste Buch.
- Weniger für die Vorbereitung auf die Lizenzprüfung geeignet, sondern mehr als Nachschlagewerk für die ersten Schritte nach der Prüfung entwickelt, ist das Buch von Röll (3) zu empfehlen.
- Eine gute Einführung in die Betriebstechnik (vor allem Abkürzungen, Q-Gruppen usw.) findet sich in der DARC-Buchreihe Band 3: CW-Manual (4). Die Bände 1 und 2 erhalten mehr als in der Prüfung verlangt wird
; sind also als Vorbereitungslektüre für die Kursleiter besser geeignet. Unerläßlich für den Kursleiter sind die Ausbildungsunterlagen des DARC (5). Sie enthalten einen systematischen Lehrplan mit Stundenentwürfen, Vorschlägen für Demonstrationen und Kopiervorlagen für die Erstellung von Arbeitsblättern oder Projektionsvorlagen (Folien für Tafelschreiber).
- Es gibt noch einen sehr empfehlenswerten kompletten Kurs, der allerdings nicht so billig ist: der vierbändige Amateurfunk-Lehrgang von Eckert W. Moltrecht (6). Die Lektionen zur Technik sind sehr gründlich und umfassend. Die Lektionen zur Betriebstechnik und Gesetzeskunde sind über alle vier Teile verteilt.
- Weitere Medien (Morseübertragungskassetten und -programme, Lernprogramm Betriebstechnik, Fragenkatalog als ASCII-Files) sind beim DARC Verlag erhältlich (1).
- "Fragen und Antworten zur fachlichen Prüfung für Funkamateure", Postamt Marburg.
- Multimedia-Lernprogramm "WDARC" für die Ausbildung auf der Basis der "Fragen und Antworten zur fachlichen Prüfung für Funkamateure".
(Bezugsquelle: DARC Verlag GmbH, Postfach 11 55, 34216 Baunatal, Tel. 0 56 03 / 9 33 30
- Hans H. Cuno: Vorbereitung auf die Lizenzprüfung. Stuttgart 1991 (Neuauflage): Frech-Verlag Topp Buchreihe (Bezug: DARC-Verlag, Telefon 0 56 03 / 9 33 30)
- Dr. Ludwig Röll: Faszination Amateurfunk. Von der Lizenzprüfung zum weltweiten Funkverkehr. München 1990 (2. neu bearb. u. erw. Auflage): (Bezug: DARC-Verlag , Telefon 0 56 03 / 9 33 30)
- DARC-Buchreihe: (Bezug: DARC-Verlag GmbH, Postfach 11 55, 34216 Baunatal, Tel. 0 56 03 / 9 33 30)
- Band 1. Einstieg in die Amateurfunktechnik, Teil A (Karl. H. Hille, DL1VU)
- Band 2. Einstieg in die Amateurfunktechnik, Teil B (Karl. H. Hille, DL1VU)
- Band 3. CW-Manual ( Autorenteam AGCW)
- Jugend- und Ausbildungsreferat des DARC (Hrsg.): Ausbildungsunterlagen des DARC, Baunatal 1989: DARC-Verlag GmbH, Postfach 11 55, 34216 Baunatal.
- Eckert W. Moltrecht (DJ4UF): Amateurfunklehrgang, Marburg Beam Verlag
- Teil 1: Grundlagen der Elektrotechnik (1984)
- Teil 2: Bauelemente und Grundschaltungen der Elektronik (1984)
- Teil 3: Sender- und Empfängertechnik (1984)
- Teil 4: Antennen- und Meßtechnik Sonderbetriebsarten (1985).
- Platinenservice: Georg Keller, DL4YDE, Spechtweg 9, 33758 Schloß Holte, Tel. (0 52 07) 92 06 20, Fax (0 52 07) 92 06 21.
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Der Kontakt zu Funkamateuren
ist aber die wichtigste Hilfe bei der Prüfungsvorbereitung.
Author: Prof. Dr. Wolfgang Manz, DJ3EO
Referent für Ausbildung, Jugendarbeit
und Weiterbildung im DARC e. V.
Informationen laut Merkblätter des
DARC e.V. Baunatal
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