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Bergbundhütte in der Rhön
Liebe Hüttenbenutzer! Der Himmeldunkberg ist einer der wenigen „unverbrauchten” Berge
der Rhön. Helft mit und gebt Vorbild, dass dies so bleibt. Verlasst nicht die Wanderwege und gönnt
den anderen Lebewesen ihre Ruhe.
Das Fahren zur Hütte ist nicht erlaubt. Eventuelle Ausnahmen bedürfen der Anmeldung und Registrierung beim Hüttenwart und können nur zum Zweck der Ver- und Entsorgung der Hütte genehmigt werden. Hüttendienste 2010
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Januar | |
| 2.1. bis 3.1. | Bastian Schlögl, Telefon: 0176/81197561 |
| 9.1. bis 10.1. | Edgar/Lilo Merker, Telefon: 0931/52294 |
| 16.1. bis 17.1. | Roman Rüdel, Telefon: 09372/922117 |
| 23.1. bis 24.1. | Frank Beutel, Telefon: 0931/884373 |
| 30.1. bis 31.1. | Martin Friedrich, Telefon: 09364/815834 |
Februar | |
| 6.2. bis 7.2. | Bruno Eich, Telefon: 0931/4605165 |
| 13.2. bis 14.2. | Harald Auerochs, Telefon: 09334/1276 (Fasching) |
| 20.2. bis 21.2. | Frank Beutel, Telefon: 0931/884373 |
| 27.2. bis 28.2. | Franz/Sabine Haimann, Telefon: 0931/883049 |
März | |
| 6.3. bis 7.3. | Gerhard/Ulrike Böttcher, Telefon: 09303/2187 |
| 13.3. bis 14.3. | Manfred/Marita Galmbacher, Telefon: 09372/3846 |
| 20.3. bis 21.3. | Bastian Schlögl, Telefon: 0176/81197561 |
| 27.3. bis 28.3. | Uwe/Gisela Gerth, Telefon: 09334/99126 |
April | |
| 3.4. bis 4.4. | Erwin/Monika Jäger, Telefon: 09334/993910 (Ostern) |
| 10.4. bis 12.4. | Frank/Martina Baumer, Telefon: 09366/7197 |
| 17.4. bis 18.4. | Gerhard/Ursula Ruchser, Telefon: 0931/415032 |
| 24.4. bis 25.4. | Wolfgang/Gudrun Greubel, Telefon: 09365/4164 (Arbeitstour) |
Mai | |
| 1.5. bis 2.5. | Josef Riedmann, Telefon: 09363/5111 |
| 8.5. bis 9.5. | Harald Auerochs, Telefon: 09334/978918 |
| 15.5. bis 16.5. | Sabine Behra, Telefon: 0931/45264151 |
| 22.5. bis 23.5. | Helga/Joachim Leutner, Telefon: 0931/612049 (Pfingsten) |
| 29.5. bis 30.5. | Gertrud Haimann, Telefon: 0931/8802087 |
Juni | |
| 5.6. bis 6.6. | Peter/Gabriele Düll, Telefon: 0931/94209 |
| 12.6. bis 13.6. | Franz Schneider, Telefon: 0931/29073 |
| 19.6. bis 20.6. | Thomas/Margot Hepp, Telefon: 09306/2330 |
| 26.6. bis 27.6. | Horst/Birgit Bauer, Telefon: 09366/6106 (Johanni) |
Juli | |
| 3.7. bis 5.7. | Edgar/Lilo Merker, Telefon: 0931/52294 |
| 10.7. bis 12.7. | Reinhard/Gertrud Gild, Telefon: 0931/274446 |
| 17.7. bis 19.7. | Torsten/Manuel Menig, Telefon: 09369/982175 |
| 24.7. bis 26.7. | Bernhard/Bettina Grümpel, Telefon: 09364/3978 |
| 31.7. bis 1.8. | Manfred/Magda Rothemel, Telefon: 0931/281321 |
August | |
| 7.8. bis 8.8. | Reiner Wirsching, Telefon: 09364/6473 |
| 14.8. bis 15.8. | Josef/Hermine Lerzer, Telefon: 09384/466 |
| 21.8. bis 22.8. | Gustav/Elisabeth Fischer, Telefon: 0931/462261 |
| 28.8. bis 29.8. | Gerd/Irene Hofmann, Telefon: 09366/1879 |
September | |
| 4.9. bis 5.9. | Helga/Joachim Leutner, Telefon: 0931/612049 |
| 11.9. bis 12.9. | Edgar/Lilo Merker, Telefon: 0931/52294 |
| 18.9. bis 19.9. | Sabine Behra, Telefon: 0931/45264151 |
| 25.9. bis 26.9. | Gustav/Elisabeth Fischer, Telefon: 0931/462261 (Arbeitstour) |
Oktober | |
| 2.10. bis 3.10. | Gerhard/Heidrun Keß, Telefon: 08431/4338205 |
| 9.10. bis 10.10. | Hedi Schwarz, Telefon: 09391/5419 |
| 16.10. bis 17.10. | Manfred/Magda Rothemel, Telefon: 0931/281321 |
| 23.10. bis 24.10. | Ottmar/Cornelia Joa, Telefon: 09364/3770 |
| 30.10. bis 31.10. | Georg/Gerdi Heil, Telefon: 09302/4099 |
November | |
| 6.11. bis 7.11. | Bruno Eich, Telefon: 0931/4605165 |
| 13.11. bis 14.11. | Josef Riedmann, Telefon: 09363/5111 |
| 20.11. bis 21.11. | Reiner Wirsching, Telefon: 09364/6473 |
| 27.11. bis 28.11. | Günter/Waltraud Gallena, Telefon: 09367/3114 |
Dezember | |
| 4.12. bis 6.12. | Thomas/Margot Hepp, Telefon: 09306/2330 |
| 11.12. bis 13.12. | Ernst/Margot Kraus, Telefon: 09364/5356 |
| 18.12. bis 20.12. | Harald Auerochs, Telefon: 09334/978918 |
| 25.12. bis 27.12. | bei Bedarf (Weihnachten) |
| 31.12. bis 2.1.11 | bei Bedarf (Silvester) |

Würzburger Bergbund-Hütte am Himmeldunk bei Bischofsheim an der Rhön (835 m über NN).
Sektionseigene Selbstversorgerhütte mit 45 Lagern.
Fußweg vom Parkplatz Schwedenwall (zwischen Bischofsheim und Gersfeld an der bayerisch-hessischen Landesgrenze)
oder steilerer Pfad von Oberweißenbrunn.
Lage der Hütte (BayernViewer des Bayerischen Landesamtes für Vermessung und Geoinformation)



Bei denkbar ungünstigen Wetterbedingungen erfolgte im April 1958 der erste Spatenstich
und bereits im Dezember konnte die Jungmannschaft ihren Nikolausabend in der Hütte feiern.
Im Juli 1959 war dann die Einweihung. Gleichzeitig gingen ständig Umbau und Erweiterungsmaßnahmen einher, dennoch entschloss man sich 1961 zu einem kompletten Neubau. Die Baumaterialien mussten unter schwierigsten Bedingungen zur Hütte geschafft werden, auch der Innenausbau wollte gut überlegt sein und war erst 1968 so richtig fertig.
So kam es, dass trotz ständiger Erneuerung die Hütte im Grunde bis zur letzten Umbauphase von 2005 bis 2008
unverändert geblieben ist. Die Unterhaltung war allerdings auch immer mit großen Kraftanstrengungen verbunden.
In den 1980er Jahren wurde das Dach isoliert und mit Kupfer gedeckt und auch der Ofen musste mehrmals erneuert werden.
Sämtliche Einglasfenster wurden durch Fenster mit Isolierglas ersetzt und der jetzige „Altbau” wurde einer
Außenrenovierung unterzogen. Der Brennholzschuppen und das Gaslager wurden errichtet, die Eingangstür erneuert,
anschließend der Eingangsbereich und die Toiletten gefliest.
Die mittlerweile nicht mehr existente Waschrinne wurde erneuert und die Dachliegefenster ausgewechselt.
Dass die Hütte so „bewohnt” werden kann, verdanken wir vor allem der Nürnberger Quelle, die das Wasser spendet und
uns auch im heißesten Sommer noch nicht im Stich gelassen hat. Trotzdem war sie längere Zeit unser Sorgenkind,
da die Qualität durch die Schafbeweidung zu wünschen übrig ließ. Mit konkreten Maßnahmen wie Quellsanierung,
Oberflächenwasserableitung, Weideschutzgebiet und Erneuerung der Wasserleitungsrohre konnten wir dieses
elementare Problem lösen.
Seit Baubeginn wurden immer wieder Grundstücke am Himmeldunkberg erworben, so dass uns heute auch Wiesen
und Wald im Hüttenbereich gehören. Besonders die Pflege des Waldes ist sehr arbeitsaufwändig;
durch immer wieder schwere Sturmschäden sind wir seither mit viel Waldarbeit beschäftigt.
Nachdem im Rahmen der Flurbereinigung schon bis zu den Buchen ein Weg gebaut worden war, konnten wir Ende der 1990er
Jahre die restliche Strecke zur Hütte befestigen.
Auch der Hütteneingang wurde saniert und überdacht, wobei große Erdbewegungen nötig waren.
Schwierige Zeiten begannen im Herbst 1999, als es Bestrebungen der Regierung von Unterfranken gab, den gesamten Himmeldunk als Naturschutzgebiet auszuweisen. Unsere Hütte, die in jahrzehntelanger Eigenleistung gebaut und unterhalten wurde, sollte abgerissen werden und der Berg der Natur, vor allem den Vögeln, überlassen werden. An anderer Stelle sollte eine neue Hütte entstehen und die Umsiedlung aus EU-Fördermittel gezahlt werden. Die Verhandlungen zogen sich über Jahre hin und kamen erst durch fehlende Finanzmittel zum Stillstand. Wir schöpften daraus neuen Mut und reichten einen Bauplan für Sanierungsmaßnahmen ein. Die Genehmigung dieses Bauplans zog sich fast drei Jahre hin. Als wir dann 2005 endlich die Baugenehmigung in Händen hatten, gingen wir unverzüglich ans Werk; zuerst mit Hilfe von Bagger und Kran, dann in Eigenleistung bezüglich des gesamten Innenausbaus (Spül- und Kochküche, Wasch- und Schlafräume). Als ob die Arbeiten an der Hütte nicht schon genug wären, entwurzelte 2007 der Sturm „Kyrill” über 100 Fichten. Die Aufarbeitung wurde wegen drohenden Borkenkäferbefalls zügig vorgenommen. Die hochwertige Außenisolierung, die am Altbau angebracht worden ist, hat noch einmal alle Kraft gefordert.
Von 2005 bis 2007 wurden 4300 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet, Werkzeuge geliehen und Fahrtkosten getragen.
Man könnte fast meinen, wir haben unsere Hütte nur zum arbeiten! Dabei können wir von vielen sonnigen
Urlaubstagen zu allen Jahreszeiten, von Wochenendwanderungen und Geburtstags- und Familienfeiern
berichten. Viele Gruppen sind seit über 20 Jahren unsere Stammgäste und unser ehrenamtlicher
Hüttendienst funktioniert ausgezeichnet.
Mögen alle Mitglieder und Besucher unserer Hütte die Stille der Natur und die Schönheit
der Landschaft genießen, sie pflegen und bewahren für weitere Generationen.