Berichte
Stammeswochenende
(04.05. - 06.05.2001)
in Oberwildflecken von Philipp Öhrlein
Bilder findest du hier
Eine sanfte Brise, der Geruch von Salzwasser, Sonne, die Brandung und das Geschrei
der Möwen...
So, oder so ähnlich zumindest, war die Atmosphäre auf unserem Stammeswochenende, das sich auf dem Luxusdampfer "MS Baden Powell" abspielte. Auf dem Fahrplan stand 1x Hawaii und Retour. Die tüchtige Crew und Kapitän Andreas "Iglo" Rauh taten ihr Bestes um diese Mammutstrecke innerhalb des Wochenendes zu meistern.
Am Freitag standen im Anschluss an das leckere kalte Buffet einige Sketche der Pfadis und eine spontane Witze-Stunde der jüngsten Passagiere der DPSG auf dem Abendprogramm. Jahrelang für verschollen geglaubte Kalauer wurden hier zum Besten gegeben und sorgten bei Groß und Klein für leichtes Schmunzeln bis hin zu Atemnotattacken . Ein paar Tänze im Ballsaal des Schiffes beschlossen den Abend für das kleine Volk, etwas ältere Reiselustige vergaßen teilweise den Zeitpunkt, an dem Sie der Wecker am nächsten Tage wecken sollte...
Nach dem Frühstücksbuffet stand am Samstag Vormittag erst mal eine Schiffsrallye an. Während die "MS Baden Powell" scharf Kurs auf Hawaii nahm, waren auf Deck die verschiedensten Stationen aufgebaut, die die Passagiere meistern mussten. So war beim Rettungswesten-Lauf ein schwieriger Parcours in voller Montur (Schwimmweste, Flossen, Taucherbrille) zu bewältigen, beim Segel spannen kamen die bereits an Bord gewonnenen Erfahrungen zum Zuge und beim Schlauchboot aufpusten waren handwerkliches Geschick in Verbindung mit gut-alt-seemännischem Liedgut gefragt. Die im Eingangssatz erwähnte Sonne allerdings, war am Samstag leider nur zu erahnen, doch ein richtiger Pfadfinder lässt sich bekanntlichermaßen vom schlechten Wetter den Spass nix nemm...
Das Mittagsmahl bestand, wie nicht anders zu erwarten, aus Fisch, den einige Leiter vorher noch eigenhändig gefangen hatten - und das schmeckte man auch. Der Nachmittag war zur freien Verfügung, was so ziemlich allen recht gelegen kam, sei es um das ganze Schiff zu erkunden, oder einfach nur das Schlafdefizit der letzten Nacht zu vermindern. Am frühen Abend dann, stand der Höhepunkt bevor: Land war in Sicht und vor uns lag einer der unverkennbaren Sandstrände Hawaiis. An Land gegangen, wurden wir von den Einwohnern der Insel mit einem extra für uns einstudiertem Tanz herzlich empfangen und zu einer riesigen Party eingeladen. Wir nahmen die berühmt berüchtigten Blumenkränzen in Empfang, setzten uns an die vorbereitete Tafel und genossen das Nationalgericht schlechthin: Hawaiitoast.
Nach dem Mahle standen diverse Aktivitäten auf dem Abendprogramm, allen voran ein riesiger HulaHup-Wettbewerb, bei dem besonders einige Mädels der Wichtel für offene Münder sorgten. Doch auch ein paar Herren der Schöpfung konnten echt knorke mit den Plastikreifen umgehen (Gruß an Götz; der Autor dieser Zeilen nimmt sich aus der vorher erwähnten Zielgruppe aus!). Der darauf folgende Limbo Dance zeigte dann wie fit man wirklich ist; dies und die Angst vor der bitteren Wahrheit mag vielleicht auch der Grund dafür sein, dass eigentlich kein Leiter bei dem Contest zu sehen war.
Am Strand entfachten die Inselbewohner dann ein atemberaubendes Feuer für uns und brachten uns durch Lieder wie z.B. das "Gummibärenlied", "Fata Morgana" und "Über den Wolken" die hawaiianische Kultur etwas näher; dass es kein Bier gab, störte da natürlich niemand mehr...
Früher oder auch etwas später fanden dann alle den Weg in ihre Kojen und die MS Baden Powell stach noch in der gleichen Nacht in See, um den Heimathafen rechtzeitig zu erreichen.
Am Sonntag morgen erschienen dann auch nicht wirklich alle Passagiere pünktlich bzw. überhaupt zum Frühstücksbuffet und Gerüchten zu Folge gab es sogar welche, die verschlafen hatten.
Wie in modernen Kreuzfahrt-Unternehmen üblich, mussten alle Fahrgäste mit anlangen, ihre Kabinen selber reinigen und auch in den Gemeinschaftsräumen helfen. Vor der Ankunft wurde dann noch ein kleines Verabschiedungs-Zeremoniell abgehalten und bei der Reflektion hatten die Beteiligten die Möglichkeit, sich über die Begebenheiten an Bord, sei es der Service, die Temperatur des Scotch's, die Farbe der Bettwäsche oder den Fahrstil des Kapitäns, auszulassen.
In der Hauptstadt von Würzburg angekommen, standen bereits die Chauffeure, Bediensteten und Angestellten bereit, um die Seetouristen mit einem großen Hallo in Empfang zu nehmen.
Das Wochenende ist als voller Erfolg zu verbuchen, wir danken allen Beteiligten, Organisatoren und Helfern, ohne die das Spektakel nicht möglich gewesen wäre!
Tag
der offenen Türe
(13.10. - 15.10.2000)
Main-Post 17.10.2000 / Volksblatt 18.10.2000
30 Jahre Pfadfinderstamm St. Burkard in Lengfeld Begeisterung für Gemeinschaft
Lengfeld (KN) Mit einem besonderen Lob für das unermüdliche Bemühen der Pfadfinder
des Stamm St. Burkard hat Oberbürgermeister Jürgen Weber in der Festschrift
den Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Lengfeld für 30 Jahre Begeisterung in
der Gemeinschaft gedankt. Die gute Zusammenarbeit der DPSG mit Mädchen und Buben
als Mitglieder und der PSG als rem Mädchen- und Frauenverband sei in Lengfeld
hervorzuheben. Wer wollte, konnte sich beim Jubiläum und Tag der offenen Tür
am Wochenende ein Bild von der Begeisterungsfähigkeit der Pfadfinder machen.
Simone Kleespies, Andreas Rauh, Barbara Roth und Helga Kraft als Stammesvorstände
der Pfadfinder hatten bei der Eröffnung des Jubiläums auf die Geschichte des
Stammes hingewiesen. Im Zusammenhang mit der regen Bautätigkeit in Lengfeld
hatte der damalige Ortsgeistliche Wolfgang Rieser unter anderem mit Karlheinz
Blesch, Alois Hornung und Alois Höfling die Idee zur Neugründung eines eigenen
Pfadfinder-Stammes in Lengfeld. Gleichzeitig sollte die offene Jugendarbeit
gefördert werden. Im Oktober vor 30 Jahren erfolgte diese Gründung und sie war
in der Bundesrepublik Deutschland die erste Zusammenarbeit von DPSG und PSG.
Man erinnert sich an den Stammeskurat Klaus Göbel aus dem Pilziggrund, das erste
Heim unterhalb der Lioba-Kirche, die erste nachweisbare Papiersammlung im Mai
1971 und an den steten Mangel an Jugendräumen. Hier war es wieder die Stadt
Würzburg, die das frühere Schulhaus in der Ortsmitte mit mehr als einer Million
Mark renovierte und den Pfadfindern zu treuen Händen übergab. Viele tausend
Arbeitsstunden hatten die ihrerseits in ihr endgültiges Heim gesteckt. Die Lengfelder
Pfadfinder sind eine intakte Gemeinschaft von 140 Mitgliedern in elf Gruppen.
Vom Wölfling oder Wichtel ab sechs Jahre bis zum Rover oder Ranger findet man
hier Anschluss. Gruppenstunden, Lagerleben, Ausflüge oder Spiele, für jeden
ist etwas geboten. Hier gibt es die Erinnerungen, die einen 20 oder 30 Jahre
später voller Wehmut an die schönen Zeiten zurückdenken lassen. Wer Lust hat,
der kann sich den Pfadfindern in Lengfeld anschließen oder erst einmal hineinschnuppern.
Die einzelnen Gruppenstunden und Adressen findet man im Schaukasten am Pfadfinderheim
oder im Internet unter www.wuerzburg.de/dpsg-psg-lengfeld. ein

Stammesjubiläum
17.05.2000
Wir feierten unser 30jähriges Stammesjubiläum am 01. Juli 2000. Am 02. Juli 2000 fand unser Sommerfest (in Verbindung mit dem Kindergarten St. Lioba) statt.
Zum Jubiläum am Samstag Abend luden wir alle "ehemaligen" Leiter ein. Sie kamen auch zahlreich. Nachdem wir uns mit Steaks, Bratwürsten und Salten gestärkt hatten, schauten wir die mitgebrachten Bilder von damals an. Als Highlight gab es den Video: "Die Verdammten" zu sehen. Außerdem zeigten wir noch Dias von heute und den Anfängen. Leider war der Abend zu kurz, und wir kamen nicht mehr in den Genuß, den legendären "Bootswanderleger-Film" zu sehen.
Das Sommerfest begann am Sonntag mit dem Gottesdienst. Hierbei wurde ein neues, gemeinsames Banner für die PSG & DPSG geweiht. Es kamen auch zahlreiche Banner- und Fahnenabordnungen von anderen Stämmen und Lengfelder Vereinen. Es gab zahlreichen Aktivitäten der Gruppen, wie z.B. Perlenketten herstellen, Henna, Erbsen schätzen, Wasserbomben werfen, eine Bilderwand und eine Kletterwand. Außerden spielte die Band "Perennial-Quest".