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Physik-Projekt in der Klasse 10d (Schuljahr 2003/2004):
Energie & Umwelt – Energietechnik – Ambivalenz der Technik
Ungefähr 2 Monate vor Beginn der Weihnachtsferien behandelte die Klasse 10d in ihrem Physikunterricht das Thema Energie. Es war der Anfang eines neuen Stoffgebietes. Um diesen Zeitabschnitt lebhafter und interessanter als den normalen Unterrichtsvorgang zu gestalten, schlug unser Lehrer, Herr Völker, vor, diesen Themenbereich – mit seiner Hilfe – durch uns vorstellen zu lassen. Die Klasse wurde daher in unterschiedlichen Gruppen aufgeteilt. Herr Völker bestimmte wer mit wem ein Team bildete und wann dieses Team einen Bereich der „Energietechnik“ vorstellen sollte. Der Vorteil davon war, dass man sich an die Vorstellungen der eigenen Teammitglieder anpassen und lernen musste, mit Klassenkameraden intensiv zu arbeiten, mit denen man im normalen Unterrichtsverlauf unter Umständen weniger zu tun hatte.
Somit hatten die Gruppen folgende Themen näher zu betrachten:
• Globale Energiegewinnung und globaler Energieverbrauch
Mitglieder der Gruppe:
Christian Braun, Stefan Reinhard und Alexandra Wagner
• Das Wärmekraftwerk (Aufbau, Funktion und Leistung),
Mitglieder der Gruppe:
Adina Oerter, Cyra Köhler, Tobias Schneider und Jovana Reisert
• Energiegewinnung mit Hilfe von Wasserkraftwerken
(Typen der Werke, Kraftwerke in Bayern sowie in Deutschland)
Mitglieder der Gruppe:
Michelle Bühner und Katharina Ott.
Energiegewinnung mit Hilfe von Windrädern (Aufbau eines Windrades und Energieerzeugung)
Mitglieder der Gruppe:
Linda Bendisch und Vanessa Holzinger
• Energiegewinnung mit Hilfe der Sonne
Mitglieder der Gruppe:
Michaela Snabel, Johannes Müller, Janna Gutzeit und Katharina Blum
• Das Müllheizkraftwerk (Aufbau, Funktion und Leistung)
Mitglieder der Gruppe:
Stephanie Gabor, Julia Kranz, Ulla Moos und Isabel Götzner Die Zeit, die den Teams zur Verfügung gestellt wurde, betrug durchschnittlich 3 Wochen, bei freier Zeiteinteilung.
Um dann das angeeignete Wissen auch an den Rest der Klasse weiterzugeben, hielt jede Gruppe einen Vortrag in Form eines Referates vor den Klassenkameraden. Es wurden sehr gute und niveauvolle Vorträge gehalten. Um am Ende das Projekt abzuschließen, organisierte die Gruppe, die sich mit dem Müllheizkaftwerk beschäftigte, einen Besuch im Kraftwerk in Würzburg. Dort empfing uns ein Mitarbeiter, der uns sehr ausführlich über Nutzung und Schaden des Würzburger Müllheizkraftwerkes. Als kleines Geschenk erhielt die Klasse dort sogar einen „Emil“ (Trinkflasche für Kinder) – was zu großer Begeisterung führte. Zum Schluss zog Herr Völker noch ein Resumée mit seinen Schüler(inne)n, wobei sich heraus stellte, dass jede/r Schüler/in sowie Hr. Völker selbst, im Großen und Ganzen mit der Projektdurchführung sehr zufrieden waren: Diese Form des Unterrichts wurde als sehr nützlich und durchaus als erfolgbringend betrachtet. Eva Herold (K. 10d)