INSS 1999
Ein Insider-Bericht
Inhaltsverzeichnis INSS
INSS 1999
Freitag, 24.9.99: The Beginning
Samstag, 25.9.99: Home Sweet Home
Sonntag, 26.9.99: Bowling Day
Montag, 27.9.99: Working Day
Dienstag, 28.9.99: Experiment Day
Mittwoch, 29.9.99: It's Getting Technical!!!
Donnerstag, 30.9.99: Let's Have Some Fun!!!
Freitag, 1.10.99: Representation and Planetarium
Samstag, 2.10.1999: Host Families
Sonntag, 3.10.99: Time to Say Goodbye
Freitag, 24.9.99: The Beginning
Endlich morgens um sieben Uhr ging's los. Treffpunkt war vor dem Haupteingang
der Schule. Unsere Eltern und Herr Dieckhoff verabschiedeten uns und dann
waren wir auch schon weg.
Nach einer ca. 9stündigen Reise (mit Auto, Bus und Flugzeug ) mit Zwischenstopp in Paris kamen wir total geschafft an und sahen schon von weitem unsere Austauschpartner vor der King Edward VII & Queen Mary School stehen. Nachdem wir uns kurz miteinander bekannt gemacht hatten, wurden wir zur Begrüßung in die Schule hereingebeten. Dort hieß uns der Direktor der Schule mit dem Programm der Woche und einem nicht vorhandenen Orangensaft herzlich willkommen. Dann wurde jeder von seiner Gastfamilie abgeholt, um sich übers Wochenende kennenzulernen.
Samstag, 25.9.99: Home Sweet Home
Am Samstag unternahm jeder etwas mit seiner Gastfamilie oder Freunden.
Anna hat zum Beispiel mit ihrer Gastfamilie die Illuminations
(=die ganze Stadt hell erleuchtet)
in Blackpool besichtigt und war in dem größten Shopping-Center
in Manchester. Charlotte war mit ihrer Austauschpartnerin und Freunden
in Blackpool shoppen und abends im Kino in St. Annes, um "The Haunting"
(Das Geisterschloß) anzuschauen.
Sonntag, 26.9.99: Bowling Day
Am Sonntag traf sich die ganze Gruppe in Blackpool zum Bowling. Dort lernten wir auch die tschechischen Schüler etwas näher kennen. Es war ziemlich lustig , weil noch nicht alle das Bowlen so ausgecheckt haben. Den restlichen Abend haben wir in unseren Gastfamilien verbracht.
Montag, 27.9.99: Working Day
Wir trafen uns morgens um acht Uhr vor der Schule, um anschließend mit dem Bus auf den schlechten englischen Landstraßen nach Sellafield zu fahren, wobei es einigen schlecht wurde.
Sellafield ist ein Atomkraftwerk, wie man uns erst später erzählte, das unsichertste von ganz England. Glücklicherweise waren wir nur im Besucherzentrum, wo man tolle Experimente ausprobieren kann, z.B. konnte man mit einem Geigerzähler die Radioaktivität von verschiedenen Gesteinen messen oder auch einen künstlich erzeugten Tornado bestaunen und anfassen.
Nach einer weiteren anstrengenden Busfahrt, kamen wir nachmittags im Brockholes National Trust Centre an. Dort verspeisten wir erstmal unsere Lunchpakete im Freien. Danach wurden wir zum ersten Mal in unsere internationalen Gruppen eingeteilt und haben gemeinsam ziemlich viele Fragen zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Natur im Lake District beantwortet.
Dann kam die letzte schlimme Busfahrt für diesen Tag, aber langsam hatten wir uns daran gewöhnt.
Dienstag, 28.09.99: Experiment Day
Nachdem wir mit dem Direktor unsere Geschenke (Fotos der Schule) ausgetauscht
hatten, machten wir uns an die Arbeit und haben zum ersten Mal chemische
Experimente durchgeführt. Die Aufgabe beim Egg Race war es mit Hilfe
von verschiedenen Dingen, wie zum Beispiel Strohhalmen, Wasser, Plastikflaschen
und Bechern, Gefäßen, Backpulver u.ä. eine chemische
Reaktion hervorzurufen oder einen physikalischen Prozess in Gang zu setzen.
Auf diese Weise sollten wir so genau wie möglich einen Zeitraum von zehn Sekunden
messen, ohne dazu eine Stoppuhr zu verwenden. Dabei
kamen sehr witzige Gebilde heraus, die aber leider nicht alle funktioniert
haben.
Nach einem Lunch in der Schulcafeteria ging's mit einer Magical Show
von Dr. Salmon und ein paar ihrer Schülerinnen weiter. Anschließend
mussten wir selbst ein paar Experimente vorbereiten und dann den anderen
Gruppen mit etwas Magie präsentieren.
Die Experimente hießen:
Nach diesen spannenden Ereignissen fanden die Siegerehrungen für die beste Vorführung des jeweiligen Experiments statt. Danach sangen wir alle begeistert (Melodie: Nehmt Abschied Brüder):
THE ENERGY-ANTHEM
Should fossil fuel supplies run out
Our cars we may not drive,
No fibres, dyes or medicines
Will society survive?
We'll trap the sun, the wind, the tide
We'll split the atom wide
Recycling our packaging
This way, my friend, we'll thrive.
Mittwoch, 29.9.99: It's Getting Technical!!!
Am Mittwoch trafen wir uns vor der Schule, um zum Museum of Science and Technology
in Manchester aufzubrechen.
Dort mussten wir in einer Halle mit vielen Lokomotiven und anderen (altertümlichen)
Maschinen an Hand von sehr vielen Arbeitsblättern Fragen beantworten. Außerdem gab
es noch andere Gebäude, z.B.
eines über Elektrizität und eines, in dem man selbst experimentieren konnte. Besonders
hat uns ein Experiment gefallen: Man musste sich vor eine Leinwand stellen, während
ein anderer auf einen Knopf drückte, der ein Blitzlicht ausgelöst hat. Wenn man sich
dann von der Leinwand wegbewegte, blieb der Schatten wie ein Foto an der Wand zurück.
Nach der langen Fahrt zurück nach Lytham kamen wir schließlich am späten Nachmittag
wieder an der King Edward VII & Queen Mary School an. Den restlichen Tag verbrachten wir
wie immer mit unseren Gastfamilien.
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Donnerstag, 30.9.99: Let's Have Some Fun!!!
Am Donnerstag war mal etwas anderes als Arbeit angesagt: FUN!!!
Diesen Tag verbrachten wir in Alton Towers, einem riesigen Vergnügungspark.
Eigentlich gab es wieder ziemlich viele Arbeitsblätter auszufüllen, aber beim
Ausprobieren der vielen schönen Fahrgeschäfte haben wir das irgendwie
total vergessen. Bei einer
Umfrage ergab sich, dass Tschechen, Engländer und Deutsche einstimmig Oblivion
(60m freier Fall) als Hauptattraktion wählten.
Im Großen und Ganzen waren die Achterbahnen aber nicht besser als in
Deutschland, denn sie waren entweder zu kurz oder zu lasch!
Trotzdem war es ein cooler Tag, weil wir einander einmal richtig
kennenlernen konnten.
Freitag, 1.10.1999: Representation and Planetarium
Heute war für uns der letzte Schultag, an dem wir die Eindrücke und
Ergebnisse der ganzen Woche in Form von Referaten den anderen Gruppen
schilderten. Unsere Lehrer haben natürlich die ganze Zeit fotografiert
und gefilmt als wären wir Hollywoodstars.
Bild der Präsentation einer Gruppe:
Foto
Bilder von Präsentationsplakaten:
Plakat 1
Plakat 2
Nach dieser "Representation
of the Week" aßen wir in der Schulkantine unser Mittagessen und fuhren
anschließend
zu Jordell Bank, einem Radio-Teleskop mit angeschlossenem Planetarium.
Dort haben wir uns eine Show über die Entstehung des Universums angesehen.
Im Gebäude gab es auch einen Teil, in dem man experimentieren
und interessante Dinge über unser Sonnensystem und die Schwerkraft
erfahren konnte.
Samstag, 2.10.1999: Host Families
Den letzten ganzen Tag haben wir zuerst in unseren Gastfamilien verbracht.
Nachmittags haben sich einige getroffen, um ihr letztes Geld für
Souvenirs auszugeben oder nochmal bowlen zu gehen. Abends trafen wir
uns alle bei Sam, die ein großes Haus hat und feierten eine Abschiedsfete.
Es war ein schöner Abschluss und auch das letzte Mal, dass wir die Tschechen
gesehen haben. Je später der Abend, desto trauriger wurden wir alle
und damit wurde es ein großer Abschied. SNIEF!
Landschaftsaufnahmen:
Bild 1
Bild 2
Sonntag, 3.10.99: Time to Say Goodbye
Der letzte Tag brach an und alle mussten früh aufstehen, um Koffer zu packen, die letzte englischen Talkshows und Soaps anzugucken, Abschiedsfotos von der Gastfamilie zu machen oder einfach ein letztes Mal miteinander zu lachen.
Um 12.30 Uhr vor dem Gebäude der King Edward VII School hieß
es dann auch schon Abschied nehmen. Nach den letzten Fotos, Umarmungen
und Versprechen sich gegenseitig zu schreiben, stiegen wir sehr
traurig in den Bus, der uns Richtung Flughafen brachte.
Auf dem Rückflug konnten wir das erleuchtete Pariser Nachtleben bestaunen und stellten fest, dass wir dort am liebsten einen Zwischenstopp einlegen würden. Am Frankfurter Flughafen mussten wir ziemlich lange auf unser Gepäck warten und kamen mit sehr großer Verspätung um ca. 1.00 Uhr nachts in Würzburg an. Dank unseres Direktors durften wir wenigstens etwas länger schlafen, weil er uns die beiden ersten Stunden frei gegeben hat.
Einstimmig haben wir beschlossen, dass wir alle zusammen nochmal privat nach
England fahren wollen, weil es uns allen so gut gefallen hat.
Und übrigens: DAS GERÜCHT, DASS DAS ENGLISCHE ESSEN SO SCHLECHT SEI,
IST GAR NICHT WAHR, DENN UNS ALLEN HAT ES SEHR GUT GESCHMECKT!
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