INSS

Internationales
Naturwissenschaftliches
Schülerseminar


INSS - Eine Einführung



Inhalt Inhaltsverzeichnis
INSS INSS - Was ist das?
Teilnehmer Teilnehmer
Ziele Ziele des INSS
Methoden Methoden


 

home up down INSS - Was ist das ???


INSS (Internationales Naturwissenschaftliches Schülerseminar) ist ein trinationales Projekt, bei dem physikalische, in die Zukunft gerichtete Fragestellungen im Mittelpunkt stehen. Schüler aus England, Tschechien und Deutschland experimentieren, forschen, gewinnen neue Erkenntnisse, entwickeln Ideen und lernen ganz nebenbei einander und die jeweilige Lebensweise kennen. Die Verständigungssprache ist Englisch.

In den beteiligten Schulen beschäftigen sich größere Gruppen interessierter Schüler an den Vorbereitungen des Projektes. Sie beschaffen z.B. Informationsmaterialien über das Internet, aus örtlichen Bibliotheken oder Interessenverbänden zum Thema. Auch die gemeinsame Verständigungssprache, das Englische, wird intensiv geübt. Dazu findet im Sommerhalbjahr in Tschechien und Deutschland jeweils ein Sprachkurs statt, in dem speziell die physikalischen Fachbegriffe im entsprechenden Kontext erlernt und eingeübt werden. Dazu wurde am Siebold-Gymnasium in Würzburg von Dr. Horst Hübel ein Lernprogramm für den PC entwickelt, das nicht nur während der Sprachkurse eingesetzt wird, sondern es den Schülern auch erlaubt, ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet zu Hause selbständig an ihrem Rechner zu vertiefen.

Über das Internet bzw. per E-Mail lernen sich die Schüler gegenseitig kennen. Es werden Bilder, Steckbriefe und später Privatbriefe ausgetauscht. Auf diese Weise finden sich entsprechend ihren Interessen jeweils zwei Partner aus verschiedenen Ländern, die zusammenarbeiten.

Jedes Jahr im September treffen sich Schüler der beteiligten Schulen in einem der drei Länder (Reihenfolge: Deutschland [19. - 28.09.1997], Tschechien [18. - 27.09.1998], England [24.09. - 03.10.1999], Deutschland [22.09. - 01.10.2000], Tschechien [September 2001], England [September 2002], usw.) um gemeinsam am jeweiligen Thema zu arbeiten. Zu diesen Seminaren schickt das gastgebende Land 12 Schüler, während die beiden anderen beteiligten Schulen jeweils 6 Schüler entsenden. Auf diese Weise hat jeder Schüler aus einem Gastland einen persönlichen Partner aus dem Land, in dem das Seminar stattfindet. Aus jedem Land kommen gleich viele Jungen wie Mädchen. Die jeweils ausländischen Teilnehmer verbringen ein Wochenende bei Gastfamilien und ziehen dann mit ihren inländischen Gastgebern in ein Schullandheim. Dort arbeiten sie eine Woche miteinander am Kernprojekt und verbringen zum Abschluss wieder ein Wochenende in den Gastfamilien.

Das erste Wochenende in den Gastfamilien dient auch dazu, die Schüler an das Leben im Gastland zu gewöhnen. Im wesentlichen ist es allerdings dazu vorgesehen, den beiden Partnerschülern Gelegenheit zu geben, sich näher kennenzulernen. Auf diese Weise harmonieren die Teams aus verschiedenen Nationen in der eigentlichen Projektwoche besser.

Das letzte Wochenende dient dazu, nach vielen gemeinsamen Erfahrungen die neue Beziehung der Partner zu vertiefen und das Familienleben des gastgebenden Landes besser kennenzulernen.

In den Wochen nach dem Seminar bereiten die Schüler jeder beteiligten Schule eine Präsentation der Ergebnisse des Seminars vor. Ihnen sind dabei gestalterisch kaum Grenzen gesetzt. Die einzige Vorgabe besteht darin, daß unter anderem auch eine Ausstellung damit gestaltet werden soll. Mit letzterer wird das aktuelle Projekt zunächst natürlich in der eigenen Schule vorgestellt. Darüber hinaus wird sie anderen Interessenten angeboten.


 

home up down Teilnehmende Schulen



 

home up down Ziele des INSS


+ Gegenseitiges Kennenlernen der Schüler aus drei verschiedenen europäischen Nationen
+ Praktische Nutzung der englischen Sprache als Kommunikationsmöglichkeit über alle Ländergrenzen hinweg (Beseitigung der Sprachbarriere)
+ Anwendung der englischen Sprache, die sich in heutiger Zeit auch und gerade im naturwissenschaftlichen Bereich als Sprache der Wissenschaft durchgesetzt hat
+ Gewinnen neuer Erkenntnisse in verschiedensten Gebieten der Physik
+ Anstoß, den eigenen Umgang mit der zur Verfügung stehenden Energie und der Umwelt zu überdenken und im Hinblick auf die Zukunft verantwortlich zu handeln
+ Erkenntnis, dass viele Probleme globale Dimensionen haben und nur durch länderübergreifende Zusammenarbeit gelöst werden können
+ Förderung von Teamfähigkeit und sozialer Kompetenz
+ Lernen durch Eigenaktivität und Eigeninitiative
+ Anregung zur Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen
+ Sammeln von Erfahrung in der Aufbereitung und Präsentation von Inhalten

 

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Theorie

Hier wird jeweils ein Überblick über ein Thema gegeben bzw. es werden wesentliche Sachverhalte wiederholt und bereitgestellt.

Arbeitsform:
Es werden Kurzvorträge im Plenum gehalten.

 

Experimente / Projekte

Der Schwerpunkt der Arbeit des Seminars liegt bei Experimenten, die die Schüler eigenständig durchführen. Die 24 Schüler sammeln dabei eigene Erfahrungen zur Physik der behandelten Themen und lernen so sehr viel durch Selbsttätigkeit. Den Schülern macht diese Arbeitsweise am meisten Freude und motiviert sie zusätzlich, sich mit den Inhalten auseinander zu setzen. Die Aufgaben werden den Schülern an Hand von Arbeitsblättern mitgeteilt, die teilweise völlig offen gestaltet sind, aber die Schüler bei schwierigeren Sachverhalten auch durch die Untiefen der Materie führen.

Arbeitsform:
Jeweils zwei Teams (bestehend aus einem Schüler aus dem gastgebenden Land und einem Gastschüler) schließen sich zusammen und bearbeiten gemeinsam ein Projekt. Auf diese Weise setzt sich jede Projektgruppe aus Schülern aller drei beteiligten Länder zusammen.
Jede Gruppe besteht aus zwei Mädchen und zwei Jungen. Dies hat sich als sehr förderlich für die Gruppenarbeit herausgestellt.
Je nach Thema findet arbeitsteilige bzw. arbeitsgleiche Gruppenarbeit statt.

 

Projektpräsentation

Jede Gruppe wählt sich aus den bearbeiteten Themen eines aus, das sie bei der abschließenden (öffentlichen) Präsentation darstellen will. Dazu sind nun u.a. folgende Aufgaben zu erledigen:

  • Strukturierung und Darstellung von Aufgabe und Ergebnissen
  • Gestaltung eines Posters zum Projekt
  • Auswahl und Aufbau dazugehöriger Experimente
  • Vorbereitung eines Kurzvortrages
  • Bereitschaft dazu, Ergebnisse in persönlichen Gesprächen zu erläutern

Arbeitsform:
Vgl. Experimente / Projekte

 


 
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