John Lloyd Stephens und F. Catherwood

John Lloyd Stephens wurde 1805 im Bundesstaat New Jersy geboren.

Um eine nicht zu kurierende Halsinfektion zu lindern, unternahm er eine "Erholungsreise" nach Europa. Dabei besuchte er ganz Italien, Griechenland, den nahen Osten und schließlich Paris. Dies war sein Ausgangspunkt für die nun folgenden Reisen durch Deutschland, Österreich, Polen und Rußland. Schließlich brach er nach Ägypten auf, besuchte dabei auch noch Petra und das "heilige Land", worüber er ein Buch schrieb, daß nicht zuletzt wegen einer begeisterten Rezension durch E.A. Poe ein großer Erfolg wurde. Fasziniert von Petra und der altägyptischen Kultur, entschloß sich Stephens Archäologe zu werden. 1836, in London traf Stephens schließlich den 37 jährigen F. Catherwood. Dieser, von Beruf eigentlich Architekt, auf das zeichnen und skizzieren von altertümlichen Ruinen spezialisiert, und in diesem Bereich schon einigen Ruhm erlangt.

Stephens kam schließlich 1838/39 nach dem Studium des Buchs "Malerische und archäologische Reise in die Provinz Yukatan und zu den Ruinen Itzá" von J.F. Graf von Waldeck mit den präkolumbischen Kulturen Mittelamerikas in Verbindung und gelangte zu der Überzeugung, daß sich im Urwald noch mehr unentdeckte Ruinenstädte befinden müssen. Schließlich brach Stephens im September 39 zusammen mit F. Catherwood, den er als Zeichner engagiert hatte, auf , diese zu entdecken. Sie erforschten unter anderem folgende Ruinen : Copán, Uxmal, Palenque, Chichén Itzá.

Heute gelten Stephens und Catherwood als Pioniere in der Mittelamerikanischen Archäologie.