| :.. Traumreise: Frühlingswiese | ||||||||||||||||||
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Ich stelle mir vor, dass ich auf einer warmen Frühlingswiese bin, es ist herrlicher Sonnenschein, das Gras ist dicht gewachsen, das Moos ist weich und warm. Ich lasse mich in diese weiche, warme Wiese einsinken und spüre so meine Körperform deutlicher. Ich fühle mich geborgen und kann ganz loslassen. Ich sehe in den blauen Himmel an dem einige weiße Wolken dahinziehen, genauso lasse ich meine Gedanken ziehen und halte keine fest. Die Sonne scheint warm und wohltuend auf mich, sie erfüllt mich mit Energie und Wärme, ich werde licht und leicht. Ein zarter Frühlingswind streicht um meine Haut, ich lasse es auf mich wirken. Ich rieche Erde und Gras, dadurch spüre ich meine Erdverbundenheit. Es mischt sich feiner Blumenduft dazu und dringt in meine Nase. Ich werde ganz wach davon und lasse jede Zelle davon durchdringen. Ich sehe wie kleine Pflanzen sich durch die Erde arbeiten und ans Licht strecken. Andere Blumen sind schon weiter, blühen auf, entfalten ihre Blütenblätter und öffnen ihre Blütenkelche. Genauso versuche ich weit und frei im Herzen zu werden. Auf einer Blume sitzt ein Schmetterling, er macht seine Flügel auf und zu - dies erinnert mich an meinen Atem, der gleichmäßig von selbst kommt und geht. Ich höre die Vögel zwitschern, dies erfüllt mich mit Freude. An meiner Wiese führt auch ein Bach vorbei, das Plätschern des Wassers gibt mir ein Frischegefühl; ich kann ganz wach da sein. Ich spüre wie ich auf meiner Wiese liege und nehme wahr, welche Vorstellung mir am besten gefällt und genieße diese noch mal. Ich nehme Abschied von der Wiese und werde mir bewusst, dass ich hier im Raum mit den anderen liege.
(Ausklang, z. B. »Liegen in der Form«)
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16. Januar 2000 |