| :.. Einstieg: Liegen in der Form | ||||||||||||||||||
|
Alle Traumreisen: |
Entspannen Legt euch bitte bequem auf den Rücken, so dass ihr genügend Platz um euch habt und ausgestreckt liegen könnt. (Füße warmhalten, evtl. Unterlage unter den Kopf). Dehnt euch noch einmal, um euch bewusst entspannt hinzulegen. Die Beine liegen hüftbreit nebeneinander, die Arme neben dem Körper, die Hände lasst leicht geöffnet. Überprüft eure Lage, wo noch etwas drückt oder verspannt ist und rückt euch zurecht, bis ihr ganz locker liegt. Schließt eure Augen und hört, welche Geräusche ihr im Raum und von draußen wahrnehmt, und erkennt was es ist. Versucht sie dann dort zu lassen und ganz bei euch zu bleiben. Ich lasse mich durch nichts mehr ablenken. Was um mich geschieht, hat jetzt keine Bedeutung. Gedanken, die mich gerade beschäftigen, lasse ich los. Ich liege da und habe viel Zeit. Ich vertraue mich ganz dem Boden an und spüre das Getragenwerden. Die Erde hält mich aus, wie ich bin. Mein Atem geht ruhig und gleichmäßig. Ich spüre, wie die Luft kühlend meine Nase eindringt, sich erwärmt, meine Lungen erfüllt. Ich spüre, wie sich mein Brustkorb dehnt und meine Bauchdecke sich sanft hebt. Vielleicht kann ich eine leichte Schwingung bis in meinen Beckenboden verfolgen. Bei der Ausatmung spüre ich wie die Atemluft von mir geht, Bauchdecke und Brustkorb sich senken. Der Atem kommt und geht ganz von selbst. Ich beobachte ihn nur. Ich erfühle den Kontakt zum Boden und nehme wahr, welche Körperteile die Erde berühren und welche nicht. Ich empfinde meinen Körper, ob er sich leicht oder schwer anfühlt, wo ich kühl oder angenehm warm bin; wo ich mich deutlich spüre oder Mühe habe, mich wahrzunehmen. Anspannungen, die mir bewusst werden, lasse ich mit dem Ausatmen in den Boden hinein abfließen.
(»Körperdurchspüren«: rechte, linke Seite einzeln) Ich spüre die Fersen im Kontakt zum Boden, die Waden, die Schenkel, das Gesäß, das breit auf dem Boden ruht. Dann spüre ich den Rücken hinauf. Ich gehe zur untersten Stelle der Wirbelsäule und wandere ihr entlang nach oben, spüre wie sie sich über den Boden wölbt und versuche, auch hier gut loszulassen. Komme zu den Schulterblättern. Ich spüre, wie sich der Kontakt zum Boden anfühlt und durchspüre den Schultergürtel, gehe von hier die Arme nach unten und nehme meine Hände wahr, wie sie liegen, ob sie leicht geöffnet sind und wo sie Kontakt zum Boden haben. Dann gehe ich mit meinem Bewusstsein wieder zurück zu den Schultern und taste mich an der Halswirbelsäule hinauf und lasse im Nacken meine Anspannungen los. Ich nehme wahr wie mein Kopf aufliegt, versuche ihn ein kleinwenig zu heben, spüre wie schwer er ist und gebe die Schwere an den Boden ab. Ich nehme auch mein Gesicht wahr und versuche auch hier alle Muskeln ganz loszulassen. Ich Lasse die Wangen leicht hängen, habe die Augen leicht geschlossen und spüre die gelöste Stirn. Ich versuche meinen ganzen Körper wahrzunehmen und spüre mich in einer Form, wie ich geschaffen bin. Ich bin angenommen und getragen, so wie ich bin.
(An dieser Stelle ist dann Raum für einen Meditativen Text eine Traumreise oder ähnliches) Ich fühle meinen Körper, wie er entspannt daliegt, von der Erde getragen wird und ich innerlich wach und voller Leben bin. Lenkt Eure Aufmerksamkeit wieder nach Außen und werdet Euch bewusst wie wach eure Sinne jetzt sind. Verstärkt die Ausatmung und lasst es in euch Aufatmen. Dreht den Kopf nach rechts und links. Streckt und räkelt euch bis ihr gähnt. Dreht euch auf die Seite, die euch am liebsten ist. Macht die Augen auf und schaut euch um. Nehmt den Raum und die anderen wahr. Setzt euch dann langsam wieder auf.
Auswertung (ca. 15 min): Danach sollte unbedingt ein Austausch stattfinden, zu zweit oder auch als »Blitzlicht« im Kreis.
|
|||||||||||||||||
|
16. Januar 2000 |