| :.. Burgeneroberung Die Zeit der Ritter | ||||||||||||||||||||||||||
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Grundvariante: Gruppeneinteilung: Grundprinzip
des Spiels: Erobern
einer Burg:
Beispiele für Rekorde:
Hat nun eine Gruppe eine Burg erobert, muss die diese »sichern«, indem sie wiederum einen Rekord aufstellt. Sie kann dazu entweder den Rekord, durch den sie zuvor die Burg erobert hat, verbessern (z. B. neun anstatt acht Tennisbälle in einer Hand halten), oder sich einen neuen Rekordversuch überlegen und dann auch aufstellen. Wichtig ist jedoch, dass eine Gruppe jede Burg, die sie erobert hat, durch einen anderen Rekord sichern muss (damit nicht jede ihrer Burgen durch eine und dieselbe besondere Fähigkeit verteidigen kann). Zur Kontrolle führt jede Gruppe eine »Rekordübersicht« mit sich, auf dem der Burgherr vermerkt, durch welchen Rekord die Gruppe seine Burg hält und das mit seiner Unterschrift bestätigt.
erweiterte
Variante: Spielerweiterung: Aufgabe
der Ritter:
Weitere Regeln:
Aufgaben
der Späher: Beispiele für solche Aufgaben:
Auch verrät der Burgherr nur den Spähern, durch welcher Rekord zu brechen ist, um die Burg zu erobern. Der König (ein Leiter) gibt seine Schätze (Luftballons) nur an die Ritter heraus, wenn diese ihm sein momentanes Lieblingsgericht (das dieser ca. alle 10 Minuten wechseln sollte) verraten. Aber auch er verrät dieses Geheimnis nur den Spähern, die es dann an die Ritter ihrer Gruppe weitergeben müssen.
Ziel
des Spiels: Ende
des Spiels: Spielbewertung:
Vorgeschichte: Im Wald gab es mehrere Burgen (Namen der Burgen vorlesen). Diese Burgen waren im Besitz der Ureinwohner, und die Adelsgeschlechter versuchten, diese zu erobern. Dabei kam es aber selten zum Kampf, weil es meistens ausreichte, die Burgherren schwer zu beeindrucken. Der Nachteil daran war, das die Burgherren im allgemeinen nicht sehr treu waren und sich schnell von einem anderen Adelsgeschlecht überzeugen ließen, ihnen die Burg zu überlassen. Mindestens eine Burg musste aber jedes Rittergeschlecht besitzen, um dort ihre Schätze einzulagern. Eine weitere Schwierigkeit war die unglaubliche Hochnäsigkeit der Burgherren. So ließen sich diese nicht dazu herab, sich mit einem gewöhnlichen Ritter zu unterhalten und so mussten die Adeligen ihre gebildeten Kundschafter vorschicken, um mit ihnen verhandeln zu können. Die Schätze der Ritter namen die Burgherren jedoch gerne entgegen, um diese für sie zu verwalten. (Manche behaupteten, das diese davon auch heimlich für sich beiseite schafften, aber das ist natürlich nicht belegt.) Den Burgherren blieb auch nichts anderes übrig, da nur ein tapferer Ritter in der Lage war, den beschwerlichen und gefährlichen Weg zum König zurückzulegen und die Schätze sicher vor den anderen, stets aufeinander neidischen Rittergeschlechtern, in ihre Burg zu schmuggeln. Leider gehörte auch der König zu der hochnäsigen Sorte Mensch wie die Burgherren, und so benötigten die Ritter wieder die Hilfe ihrer Späher, um ihn zu überlisten: Diese brachten in Erfahrung, was z. Zt. das Lieblingsessen des Königs war und teilten es den Rittern mit. Diese wiederum begaben sich nun selbst zum König, gaben sich dort meist als Hellseher aus und bewiesen ihm ihre Fähigkeiten durch das nennen seines Leibgerichtes und sagten ihm für viel Geld seine Zukunft heraus. (Man muss wohl kaum erwähnen, das das natürlich alles frei erfundener Schwachsinn war!). So kamen alle Adelsgeschlechter mit der Zeit zu großen Reichtümern und horteten diese in ihren Burgen und versuchten, stets auf den eigenen Vorteil bedacht, die anderen Burgen mitsamt den Schätzen zu erobern. Solange, bis der einst so reiche König pleite war und dem Wohlhabendsten Adelsgeschlecht die Herrschaft überlassen musste.
Tipps
zum Spiel: Es ist immer von Vorteil, die Burg durch einen Rekord zu sichern, an dem möglichst alle Gruppenmitglieder beteiligt sind, da dann die Burg nicht durch einen einzelnen Gegner erobert werden kann. Die Gruppe sollte sich von Zeit zu Zeit wieder an einem Festen Treffpunkt zusammenfinden, um die neuesten Informationen über Rekorde, Schwachstellen und Spieltaktik auszutauschen. Für die Verständigung der Burgherren untereinander haben sich Funkgeräte als sinnvoll erwiesen, falls während des recht komplexen Spiels Fragen auftauchen sollten, bei guter Planung und Einweisung der
Ausgedacht
von einigen Jugendleitern der Pfarrei Zur Heiligen Familie
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16. Juni 2000 |
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