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Wie schon gesagt beginnt das
Kirchenjahr am ersten Advent. Im Gegensatz zu Silvester werden
hier keine Knaller und Raketen angezündet, sondern die erste
Kerze des Adventskranzes.
Den Adventskranz
gibt es übrigens noch gar nicht so lange. Den ersten Kranz hat
es wohl 1839 gegeben, zumindest erzählt es so ein
Tagebucheintrag des evangelischen Theologen Johann Wichern aus
Hamburg. Dieser berichtet von den täglichen Andachten im »Rauhen
Haus«, in dem er als Pfarrer tätig war. In der Adventszeit
wurde dort jeden Tag eine Kerze angezündet, so dass am Heiligen
Abend 28 Kerzen brannten (An den Sonntagen wurde zusätzlich
noch eine große Kerze angezündet). Diese standen zunächst auf
einem Holzreifen, in den späteren Jahren wurde dieser von den
Jungen mit grünen Tannenzweigen geschmückt, als Zeichen für
das Leben.
Die Jungen haben wohl später diesen
Brauch dann in ihren Familien weitergeführt, und so hat sich
der Brauch des Adventskranzes allmählich in Deutschland
ausgebreitet.
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Der
Advenstkranz, wie er noch heute im Rauhen Haus zu finden
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Nach dem ersten Weltkrieg hat die
kirchliche Jugendbewegung dem Adventskranz dann zu seiner
heutigen Verbreitung verholfen.
1925 hing ein Adventkranz zum ersten mal in einer katholischen Kirche in Köln,
nun mit vier Kerzen, seit 1930 fortan auch in München. Dieser Brauch verbreitete sich bis heute weltweit. Um 1935 werden dann die ersten häuslichen Adventkränze auch kirchlich geweiht, so wie es bis heute Brauch ist.
Bis heute gibt es im Rauhen Raus
übrigens den Adventskranz wie zu den Zeiten Wicherns.
Nachzulesen auf den Internetseiten des Rauhen
Hauses
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