|
Den Weihnachtsbaum oder Christbaum, wie er
bei uns genannt wird, ist erst Anfang des 19.
Jahrhunderts in die Wohnungen »eingezogen«.
Bereits seit dem späten Mittelalter
wurden bei Krippenspielen Bäume als »Paradiesbäume«
aufgestellt.
Später wurden diese Bäume dann auch in
Königshäusern und bei Adeligen aufgestellt.
Als alternative zur katholischen Krippe war der
Christbaum zunächst besonders in evangelischen Familien
beliebt.
Im laufe des 19. Jahrhunderts verbreitete sich der
Brauch, einen Baum in die Wohnung zu stellen dann in allen
Kreisen der Bevölkerung.
Richtig populär wurde der Baum schließlich
während der beiden Weltkriege. Durch die Aufstellung von
Weihnachtsbäumen in den Schützengräben und Lazaretten lernten
Soldaten aus allen Teilen Europas diesen Brauch kennen und
trugen ihn nach Hause.
Als das Weihnachtliche Symbol schlechthin ist der
Christbaum heute eigentlich nicht mehr wegzudenken.
|