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PRESSEMITTEILUNG DER |
| Konstanz, 23.10.1997 |
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Kultusminister halten and der neuen Rechtschreibung fest
Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 280. Plenarsitzung am 23./24. Oktober 1997 in Konstanz mit der aktuellen Auseinandersetzung um die Neuregelung der Rechtschreibung befaßt. Die Kultusministerkonferenz hält die Einführung der neuen Rechtschreibung zum 1.8.1998 fest. Sie nimmt zur Kenntnis, daß in Niedersachsen wegen des Beschlusses des Oberverwaltungsgerichtes die vorgezogene Einführung der neuen Regeln in den Schulen zu ändern. Eine vorgezogene Einführung in den Schulen vor dem 1. August 1998 gestalten die Länder in eigener Zuständigkeit; dies ist auch im Beschluß der KMK vom 1. Dezember 1998 1995 zur Neuregelung der Rechtschreibung festgehalten. Auch ein Land, das erst zum Termin des offiziellen Inkrafttretens der neuen Regeln am 1.8.1998 die Einführung in den Schulen vornimmt, bleibt damit im Rahmen des KMK-Beschlusses.
Die Vereinbarung zur Neuregelung der Rechtschreibung erfolgte gemeinsam durch Unterschrift der Kultusministerkonferenz für die Länder und des Bundesministeriums des Innern für die Bundesregierung. Unabhängig von der verfassungsrechtlichen Überprüfung wird daher die KMK klärende Gespräche mit der Bundesregierung führen, um die Akzeptanz der Neuregelung zu erhöhen. Im übrigen ist die KMK der Überzeugung, daß der Bericht der Kommission für die deutsche Rechtschreibung, der Ende des Jahres vorgelegt wird, zur Versachlichung der Diskussion beitragen wird.
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