"Knapp der Hölle entkommen"

Am Mittwoch dem 24.1.2007 fand um 11:30 Uhr im Musiksaal des Mozart-Schönborn-Gymnasiums ein Vortrag von Herrn Dr. h.c. Max Mannheimer, einem Zeitzeugen des Holocausts, statt.

In dem eineinhalbstündigen Vortrag erfuhren die 140 Kollegiaten nicht nur über den geschichtlichen Hintergrund von Deutschland zu dieser Zeit, sondern auch über das schwere Schicksal, das er und seine Familie erlitten hatte. So berichtete er unter anderem von der Deportation nach Auschwitz, wo er seine Eltern, seine Schwester, einen seinen Brüder und seine Ehefrau binnen weniger Wochen verloren hatte. Auch der grausame Lageralltag wurde von Herrn Mannheimer beschrieben.

Danken möchten wir an dieser Stelle auch nochmal dem Friedensbündnis Würzburg und Herrn Dr.Steidle, die diesen Vortrag erst ermöglichten.

(Literaturhinweis: Max Mannheimer, Spätes Tagebuch, Theresienstadt-Auschwitz-Warschau-Dachau. Mit Anmerkungen von Wolfgang Benz.Zürich Pendo Verlag 2002(5.Auflage),127 Seiten)


Vorlesung Publikum