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in Würzburg
OB Jürgen Weber "steht" hinter
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Anläßlich der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (Juni 1992) wurde die ,,Agenda 21" von mehr als 170 Staaten, darunter auch Deutschland, verabschiedet. Die Agenda 21, die mit ihren 40 Kapiteln alle wesentlichen Politikbereiche einer umweltverträglichen, nachhaltigen Entwicklung anspricht, gibt detaillierte Handlungsaufträge an die Regierungen, um einer weiteren Verschlechterung der Umweltsituation entgegenzuwirken, eine schrittweise Verbesserung von Umwelt und Entwicklung zu erreichen und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen. Es sollen die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigt werden, ohne die kommender Generationen zu gefährden. Wesentlicher Ansatz ist dabei die Integration von Umweltaspekten in alle Politikbereiche. Das Aktionsprogramm gilt sowohl für Industrie- wie für Entwicklungsländer. Zur Umsetzung der Agenda 21 wurde auf europäischer Ebene die ,,Kampagne zukunftsbeständiger Städte und Gemeinden (Sustainable Cities & Towns Campaign) ins Leben gerufen. Die dahinterstehenden Institutionen, wie International Council of Local Environmental Initiatives (lOLEI), Eurocities, u. a. formulierten die ,,Charta der Europäischen Städte und Gemeinden auf dem Weg zur Zukunftsbeständigkeit" (Charta von Aalborg). Diese betont die Notwendigkeit kommunaler Selbstverwaltung, sieht die Einbeziehung der Bürgerlnnen (,,Schlüsselakteure") als wichtiges Element des Agenda Prozesses vor, weist auf zukunftsbeständige Flächennutzungsstrukturen wie zukunftsbeständige Strukturen städtischer Mobilität hin und fordert auf, Verantwortung für das Weltklima zu übernehmen und die Vergiftung von Ökosystemen zu vermeiden. Im zentralen Dokument der UN-Umwelt-Konferenz in Rio de Janeiro 1992 wird die Bedeutung der Rolle der Kommunen und der gesellschaftlichen Gruppen bei der Entwicklung von Aktionsplänen zur "Nachhaltigen Entwicklung" besonders herausgestellt. Die Kommunen wurden in Rio aufgefordert, gemeinsam mit den gesellschaftlichen Gruppen ein kommunales Aktionsprogramm "Lokale Agenda 21" für alle wesentlichen Bereiche der Stadtumwelt- und -entwicklungspolitik zu beschließen. |
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Das WÜRZBURGER UMWELT FORUM ist ein Zusammenschluß von verschiedenen Umweltgru- ppen- und Initiativen. Das erste Agenda-Treffen hat am 19.09.97 stattgefunden. In einer Ideen-Werkstatt sind zunächst viele Vorschläge zur Umsetzung der lokalen Agenda 21 gesammelt worden (Auszüge nebenstahend). Vom 28.11. - 10.12.97 sind die "Würzburger Klimatage" mit Anstößen für die lokale Agenda 21 abgehalten worden. ![]() Wer mitmachen will, der kann sich bei Herrn Isberner im
Ökohaus, Luitpoldstr. 7a, Tel. 0931-43972, Fax. 0931-42553 melden.
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Öko-Check im Kindergärten in Vernetzung mit
den Elternbeiräten den Ezieherinen und den Kindergartenträgern.
(c) Bruno Peter Hennek
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