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  • 65.000 Chemikalien sind im Handel,
  • 15.000 sind gesundheitsschädlich,
  • 2.000 sind nicht erforscht,
  • bei 400 gibt es Grenzwerte ...
  • Kombinationswirkungen werden immer noch ignoriert !
  • In Amalgamfüllungen findet sich kaum noch das ursprünglich dort vorhandene Quecksilber, weil es mit dem Ionenstrom in den Organismus gewandert ist ...
Rund 10.000 Menschen sind hierzulande als MCS-krank registriert ... 
Über 100.000 Menschen sind durch Holzgifte gesundheitlich geschädigt worden ... 
Der Schaden, der allein durch Holzgifte in Innenräumen angerichtet worden ist, wird auf über 300 Mill. DM geschätzt !
 

    Situation bei Umweltkranken

Was tun ? Der Staat: 
Dieser toleriert eine schleichende Vergiftung seiner Bürger mit biozid wirkenden Pestiziden dadurch, daß er deren Einsatz nicht verbietet.
Die Politik: 
Diese rechtfertigt das Nichthandeln durch die Alibi-Forderung nach einer Auszeichnungspflicht aus Angst vor dem Schreckgespenst Arbeitslosigkeit und unter dem Eindruck der wissenschaftlichen Verharmlosung der Berater. 
Die Politik hat versagt, sie hat die Weichen für die Chemie- gesellschaft gestellt. Und nun läuft das "Schadstoff-Faß" über!
Die Wissenschaft: 
Eine wirklich unabhängige Risikoforschung existiert nicht in Deutschland. Einzelne Studien werden mit dem Anspruch von Wissenschaftlichkeit von der Industrie ausgelobt. Industriewissenschaft redet den Menschen ein, daß das im Körper befindliche Giftlager ungefährlich sei ...
Die Industrie: 
Diese schützt sich mit Grenzwerten vor Schadensersatzforderungen. Sie lobt mit hohen Reklamedruck den Einsatz von Bioziden, Pestiziden und genmaipulierten Pflanzenherstellung aus. Das Ende des atomaren Zeitalters soll wohl jetzt eingeleitet werden, nicht jedoch das Ende des Pestizidzeitalters. Das Zeitalter der pflanzlichen Genmanipulation zur Lebensmittelherstellung fängt gerade erst an ...
Die Ärzte allgemein: 
Diese sehen zwar, was mit Ihren Patienten geschieht. Sie schreiten jedoch weder präventiv noch politisch ein. Die Umweltkrankheit können diese Ärzte weder objektivieren noch behandeln, da sie nicht bereit sind sich mit dem Einfluß der Umweltbelastung und der Disposition der Patienten auseinanderzusetzen.
Die Umweltmedizin: 
Diese bemüht sich außerhalb der Universität in einem 200Stunden Fortbildungskurs die Grundlagen der umweltmedizinischen Anamnese, Toxikologie von Schadstoffen in kleinen Mengen und therapeutischen Ansätzen, Ärzten zu vermitteln um den Umweltpatienten zu helfen. 
Auch die Umweltmedizin hat es aber bis heute nicht geschafft ein Minimalkonzept der Objektivierung und Behandlung von Umweltkrankheiten, den gesetzlichen Krankenkassen vorzulegen und entsprechende sozialpolitische Überzeugungsarbeit zu leisten. Oft werden Umweltpatienten nicht einmal Argumentationshilfen in dem Kampf um finanzielle Unterstützung mitgegeben. 
Die Umweltmedizin hat aber Erfolge bei der Behandlung von Umweltpatienten vorzuweisen. Wer sich von den Betroffenen die Umweltmedizin leisten kann, der wird das Krankheitsbild mildern und abschwächen können.
Die Krankenkassen: 
Diese stellen sich gegen Umweltkranke in dem sie die von der praktischen Umweltmedizin vorgeschlagenen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nicht finanzieren. Sie fördern mit dem Kassenzahnfüllstoff "Amalgam" die fortschreitende Vergiftung ihrer Mitglieder, obwohl es seit Prof. Stock (1910) bekannt ist, daß die Inhaltstoffe zu einer Vergiftung führen.
Die Berufsgenossenschaften: 
Diese wehren, durch abhängige Gutachter, Forderungen von Betroffenen ab, die durch Gift am Arbeitsplatz krank geworden sind.
Die Rentenversicherungsträger: 
Diese erkennen eine Berentung erst dann an, wenn sich der Umweltpatient psychosomatisieren und psychiatrisieren läßt.
Die Gutachter: 
Diese richten sich nach wirtschaftlichen und nicht nach wissenschaftlichen Aspekten. Die meisten Gutachter brauchen für medizinische Begründungen keine Patienten mehr zu sehen.
Die Justiz: 
Diese hat es in Deutschland bisher gescheut zu sagen "Ihr seid keine Ökochonder, Spinner und eingebildete Kranke". Sie ist eher darauf konzentriert den Kaufhausdieb zu verknacken, sie geht aber nicht gegen Industriemanager wegen Freisetzung von gesundheitsschädlichen Stoffen vor.
Die Toxikologie: 
Diese hat bisher die Unbedenklichkeit der Freisetzung von Bioziden gestützt in dem mit fragwürdigen Berechnungsmodellen aus der Technik die Risiken heruntergespielt worden sind. Die Toxikokinetik, die Kombinationswirkung verschiedener Stoffe, die Bioakumulation und die individuelle immunologische und genetische Disposition wird von der Toxikologie dabei nicht berücksichtigt.
Die Gesellschaft in Deutschland: 
Diese psychiatrisiert, psychosomatisiert und  diskriminiert Umweltkranke obwohl jedem dieser Mitmenschen schon morgen ähnliches passieren kann. Lediglich in den USA ist es seit dem 26. Juli 1990 unter Strafe - bis 300.000 US$ - verboten, Umweltpatienten zu diskriminieren.
Die Betroffenen: 
Diese sind meist auf sich alleine gestellt. Sie müssen sich mit viel Aufwand und Geld die nötigen Informationen besorgen um ein Stückchen Lebensqualität zurückzugewinnen. Vielen droht dabei, neben dem gesundheitlichen-, auch der finanzielle Ruin. Oft verlieren sie in ihrem Kampf auch noch ihren Partner, der das Krankheitsbild nicht verstehen kann und dabei die nötige Unterstützung versagt.
 

    Was tun in dieser Situation?

Situation  Das Umweltbundesamt schreibt im offenen Brief vom 03.11.98 zum beabsichtigten neuen MCS-Forschungsvorhaben: "In jüngster Zeit sind wissenschaftliche Ergebnisse bekanntgeworden, die erstmalig auf eine Objektivierbarkeit von MCS hoffen lassen, was in der Vergangenheit mit der üblichen medizinischen Diagnostik nicht erreichbar war." 

Die Existenz von MCS ist in 16 internationalen placebokontrollierten Doppelblindstudien bereits nachgewiesen worden - Quelle: Systematische Ökologie - Dr. Tino Merz vom 12.10.98. 

Wenn also die Existenz von MCS immer noch abgestritten wird, dann liegt das an dem reduzierten Wissen unserer Ärzte und der damit befaßten Gutachter ! 

Was also tun in dieser Situation ? 

Sich schlau machen: 
Sie müssen versuchen sich über Ihre genetische/immunologische Disposition Klarheit zu verschaffen und Sie müssen versuchen sich über Ihre individuellen Risikoquellen in Umfeld zu informieren. 
Selbsthilfegruppen können hier viel Material bereitstellen. Sie können aber zwischenzeitlich auch eine Menge von Literatur, Zeitschriften etc. bekommen, die sich mit Umweltkrankheiten beschäftigen. 
Das Internet bietet ebenfalls eine Fülle von Informationsmöglichekeiten an. Die besten Informationen werden Sie aber in Selbsthilfegruppen bekommen, dort gibt es auch ein Adressennetzwerk mit hilfreichen Anschriften von der Umweltmedizin über Analysenlabore bis Baubiologie und ökologischen Einkaufsquellen. 
Unsere SHG bietet Ihnen ein bisher in Deutschland einmaliges Buch "Gesund Wohnen" im Eigenverlag an. Dort finden Sie alles, was Sie als Einsteiger und Fortgeschrittener, benötigen. 

Die Justiz macht nicht gesund ! 

Viele Betroffene klagen jahrelang gegen vermeintliche Verursacher einer chronischen Giftbelastung ohne juristischen Erfolg. Dies verbittert diese Leute zu tiefst, da der erhoffte Erfolg ausbleibt. Sie übersehen dabei, daß unser System so angelegt ist, daß ein kausaler Nachweis über die Gründe der MCS-Entstehung  kaum objektiviert werden kann - auf Betroffenenebene ! 

Die Erfahrung unserer Selbsthilfegruppe hat uns gelehrt, daß es besser ist die gesamte noch verbliebene Restenergie und das Geld - wenn die Finanzmittel beschränkt sind - in die Rückgewinnung von Lebensqualität zu investieren. 
 

Giftlager Mensch:
  • PCB's
  • HCB
  • PCP
  • Lindan
  • Formaldehyd
  • Quecksilber
  • usw.
Schadstoffe entfernen/meiden: 
Zu 80% besteht die Therapie aus der Entfernung/Meidung von Schadstoffbelastungen.  Sie haben deshalb eine hohe Verantwortung bei der Rückgewinnung von Lebensqualität. 
Es gibt kein Medikament gegen die chronische chemische Sensibilität. Nicht die Noxe "Angst" macht krank, sondern die Langzeitbelastung und Kombinationswirkung von Schadstoffen. Über Jahre speichern Sie die Schadstoffe im Körper ab, bis das "Faß" überläuft und sich eine "unspezifische" Symptomatik ausbildet. Die Schadstoffe durchdringen in Ihrem Körper die Blut-Hirnschranke und wirken dort neurotoxisch auf Ihr Nervensystem. Weltweit gibt es keine einzige validierte Studie, die belegen würde, daß die "Umweltangst" Sie krank gemacht hat. Lassen Sie sich den Unsinn mit der "Umweltangst" nicht einreden! 
In unserer 10jährigen Forschung am Krankheitsbild von MCS sind uns viele tausend Menschen begegnet, jedoch niemand, der durch "Umweltangst" MCS bekommen hat ...
Sie müssen eine Exposition meiden, das Rauchen einstellen, Ihr Umfeld sanieren. Nur mit Selbsthilfe können Sie mehr Lebensqualität schaffen !
Umweltmedizin hilft, vorbeugen mußt Du ! 
Die Umweltmedizin kann Ihnen helfen mit Giftausleitung, Energiezuführung, Immunsystemstärkung usw., aber erst dann, wenn Sie Ihren Anteil von 80% erbracht haben. 
Trotzdem sollte die Umweltmedizin Ihre erste Anlaufstelle sein, denn nur dort können Sie mit einer Objektivierung von MCS rechnen.
Heilpraktiker und Komplementärmedizin: 
Dieser Bereich hat viele wundervolle Methoden der Hilfe, die zwar oft nicht validiert sind, aber sich in der Praxis bewährt haben. Dabei sind auch viele energetische und homöopathische Methoden. 
Vergessen Sie aber nicht, die biochemische Wirkung der Noxe läßt sich nicht neutralisieren. Es besteht z.B. die Gefahr einer Umlagerung des Quecksilbers. Eine stoffliche Vergiftung muß stofflich angegangen werden. Sinnvoll ist aber eine homöopathische Unterstützung aller Ausscheidungsorgane. 
Politische Forderungen stellen: 
  • Einrichtung und Förderung unabhängiger Risikoforschung über die Umfeldchemisierung
  • Einrichtung und Förderung unabhängiger Forschung über Umweltkrankheiten
  • Diskriminierung von Umweltkranken - MCS, CFS, Elektrosensibilität usw. - unter Strafe stellen
  • Anerkennung berufsbedingten Umwelterkrankungen als Berufserkrankung
  • Beweislastumkehr bei Schadensersatzforderungen aufgrund einer Erkrankung bei chronischer Belastung mit Bioziden, Pestiziden, Schwermetallen usw.
  • Verbot der Pestizid- und Biozidfreisetzung, auch diesbezüglicher Belastung durch genmanipulierte Nahrungsmittel
  • Unabhängige Aufklärung und Erziehung über Gefahren der Chemisierung unseres Umfeldes
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Bewußtseinsstärkung - z.B. MCS-Tag, daß Umweltbelastungen nicht nur Bäume, sondern auch Menschen krank machen können ...
Selbsthilfegruppen: 
Eine Umfrage ergab, daß 70% der Bevölkerung, die Arbeit von Selbsthilfegruppen akzeptieren. Nur 15% glauben, daß Selbsthilfegruppen noch mehr krank machen könnten. 
Schließen sich sich nur Selbsthilfegruppen an, die wirklich alles zur Stärkung der Selbsthilfe durch Erfahrungsaustausch tun. Gehen Sie nicht in Selbsthilfegruppen, die sektieren wollen. Viele Betroffene gehen oft auch Ihre Therapeuten an, weil sie ihnen möglicherweise zuwenig geholfen haben. Auch Therapeuten haben oft noch mit Umweltkrankheiten keinerlei Erfahrung. 
Verlassen sie die Selbsthilfegruppen nicht, wenn ihr Fall "durch" ist, helfen Sie anderen Betroffenen und bemühen Sie sich um die Aufklärung der "noch" Gesunden. 
Wenden Sie Ihre neu gewonnenen Kräfte nicht gegen sich selbst oder andere an, sie kommen so am besten voran.
Aussichten für Umweltkranke: 
Die Umweltmedizin hat riesige Fortschritte in den letzten Jahren gemacht, sie kann Ihnen helfen, wenn sie zur Selbsthilfe bereit sind. Auch die Umfeldbelastung nimmt aber zu. Alle 83  sec. entsteht auf der Welt eine neue chemische Verbindung, die schon morgen z.B. in Ihrer Nahrung einen anderen Geschmack erzeugen  wird. Wer durch Betroffenheit im Kopf und Herz eine geistige ökologische Wende vollzogen hat, der wird auch mit einer Umweltkrankheit Lebensqualität zurückgewinnen. Der Weg dahin kann steinig und dornig sein, wir selbst haben hierzu einige Jahre gebraucht ...

 
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